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Vordankbarkeit

Shownotes

Was sind die „Terrible Twos“? Lernt man in der Kita, was ein Tampon ist? Nach welchem Schema werden Sturmtiefs benannt? Ist brauner Reis wirklich gesünder als weißer? Und wann kommt jetzt endlich Nina Chuba in den Podcast? Hazel und Thomas nehmen endlich wieder so auf, wie es der Herrgott wollte: Im Keller ihres Hauses in Südhessen.

00:00:00 Terrible Twos & sind Mädchen Anfängerkinder? 00:16:58 Wieso steht Hazel endlich für sich ein? & Investition ins Zukunfts-Ich 00:33:14 Reis-Hypothese & Empfehlung: Food-YouTube-Channels 00:39:15 Tár & früher war nicht alles besser 00:46:00 Hazel & Thomas’ Austausch in Australien 01:01:11 Vorsätze, Nina Chuba & Migros-Chips

Zeitstempel können variieren.

Elli https://www.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/flensburgnordfrieslandschleswig-flensburg/schnee-sturmtief-elli-wo-am-freitag-in-sh-die-schule-ausfaellt,regionflensburgnews-1442.html

Isländische Namensgebung https://www.stern.de/gesellschaft/das-islaendische--menschennamenkomitee---ihre-namen-sind-gesetz-9383528.html

Immer noch wach https://youtu.be/-w37wr0b6KE?si=jPAEEswb0c-NXFhY

Terrible Twos https://www.familie.de/kleinkind/terrible-two-oder-wie-aus-dem-baby-ein-wutzwerg-wird/

Reis-Hypothese https://www.reishunger.de/wissen/article/21/reis-oder-weizen-warum-ackerbau-die-kultur-beeinflusst#:~:text=Familie%20und%20Nachbarn.-,Die%20Reis%2DWeizen%2DGrenze,Ost%20und%20West%20erklären%20kann.

Brauner Reis mehr Arsen als weißer https://www.focus.de/gesundheit/gesundleben/brauner-reis-erhoeht-krebs-risiko-zu-welcher-alternative-sie-greifen-sollten_d3b3bd2a-fc8b-4bef-8895-d4e53c46c7bf.html

Chris Young Video https://youtu.be/3k20zFlbFfE?si=BPHbmoaB0aRgGA5G

YouTube-Kanal „Made by Musashi“ https://www.youtube.com/@madebymusashi_

Tár Film https://www.rottentomatoes.com/m/tar_2022

Everything Everywhere All At Once https://www.rottentomatoes.com/m/everythingeverywhereallatonce

Birdman Film https://www.rottentomatoes.com/m/birdman_2014

EM-Saxophonist hört auf https://www.tz.de/stars/auf-social-media-saxophonist-andre-schnura-hoert-zr-93979108.html

Dax Shepard und Cher https://www.instagram.com/reel/DTIqJTTgiT/?utmsource=igwebcopy_link&igsh=NTc4MTIwNjQ2YQ==

Rap-Gruppe Migos https://de.wikipedia.org/wiki/Migos

Bad and Boujee https://youtu.be/S-sJp1FfG7Q?si=zJQ20vO3cCQbIBIQ

Buch „Running Is My Therapy“ https://www.amazon.com/Running-My-Therapy-Relieve-Depression/dp/1615195815

Hazel und Thomas empfehlen die Filme „Tár“, „Wake Up Dead Man“, „Predator Badlands“

Boiler Room DJ Sets https://boilerroom.tv/video/

Raub in Sparkasse Gelsenkirchen https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/kriminalitaet/einbruch-in-gelsenkirchen-die-sparkassen-sind-seit-jahren-gewarnt-110815636.html

Hazel Termine https://hazelbrugger.com

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Transkript anzeigen

00:00:21: Hallo und herzlich willkommen, da sind wir wieder und wir nehmen endlich wieder dort auf, wo Gott es wollte.

00:00:27: Ah Gott, der alte

00:00:28: Herbie!

00:00:29: Nämlich in unserem Keller, weil jetzt die ganze Baustellenthematik vorbei ist bzw.

00:00:34: auch Pausiert, weil halt eben ein krasser Winter herrscht.

00:00:38: Ich weiß nicht, ob du es mitbekommen hast, Hazel, aber es fegt ja gerade.

00:00:42: Ich weiß nicht, wie ihr heißt.

00:00:43: Wie heißt

00:00:43: sie?

00:00:43: Sturbtief Ellie, oder so.

00:00:45: Es hat mir

00:00:45: so ein

00:00:46: viel zu netten Namen, weil meistens haben die ja so, heißen die ja so Karen oder Leonora.

00:00:52: Ja, oder so Klaus oder so

00:00:54: Bernhasen.

00:00:54: Gibt es nicht eine Regel?

00:00:55: Irgendwann sind es Frauen, irgendwann sind es Männer?

00:00:57: Ich

00:00:57: glaube, es ist das Alphabet durch und immer abwechselnd Männer und Frauen.

00:01:00: Ah ja, okay.

00:01:01: Und dann geht es wieder von vorne los.

00:01:02: Und wenn wir bei Hasen, dann ... Sturmdief Hazel.

00:01:06: Und dann bringt sie einfach nur Scherze

00:01:08: vor.

00:01:08: Wahrscheinlich sind es in Deutschland tatsächlich deutsche Namen.

00:01:10: Ich weiß es aber nicht genau.

00:01:11: Ich weiß auch nicht zu über Namen.

00:01:13: Bevor du fragst, wann ist ein Name, ein deutscher Name, wann nicht?

00:01:16: und so weiter.

00:01:19: Es gibt, hast du mir das nicht erzählt, dass in Island entschieden wird, ob ein Kind, also das quasi, man wie so ein Name, im Prinzip ein bisschen wie bei Denkmalschutz.

00:01:30: Nur mit Namen.

00:01:30: Also, wenn du dein Kind nennen willst, dann kann das zum Teil Monate dauern, weil dann irgendwie so ein Gremium entscheiden muss.

00:01:36: Das isländische

00:01:37: Name in Comedy.

00:01:39: Gudrun ist ein guter Name.

00:01:41: Genau.

00:01:42: Und

00:01:42: das Baby ist dann schon so drei und kann schon rumlaufen.

00:01:44: Wir haben einige sehr schöne Ankündigungen.

00:01:47: Zum einen, dein Comedy-Special knackt eine Marke nach der anderen.

00:01:52: Jetzt sind die achthunderttausend gefallen, achthunderttausend Views.

00:01:54: Die Millionen ist... Immer

00:01:56: noch wach sind auch die Leute, die auf das Video klicken.

00:01:59: Die Millionen ist um... Schamhaaresbreite noch nicht erreicht.

00:02:05: Oh, oh, oh.

00:02:06: Sind nicht Schamhaares, ich glaube, Schamhaares sind sogar statistisch betrachtet.

00:02:09: Die dicksten Haare.

00:02:10: Wahrscheinlich,

00:02:11: die dicksten und die knochzigsten Haare.

00:02:13: Die beschämten

00:02:14: Haare.

00:02:14: Ich hab heute morgen

00:02:15: unserer älteren Tochter erklärt, was ein Flaum ist.

00:02:18: Also, sie hat gefragt, warum die Mama keinen Bart hat.

00:02:21: Dann hab ich gesagt, Frauen haben keinen Bart.

00:02:23: Dann hat sie so ein paar Frauen gesagt, aber die und die hatten Bart.

00:02:26: Dann hab ich gesagt, das schauen Frauen nicht so gerne.

00:02:28: Die haben so einen Flaum.

00:02:29: Dann haben sie gesagt, was ist denn ein Flaum?

00:02:31: Und dann habe ich das hier erklärt.

00:02:32: Das sind ganz kleine Haare.

00:02:35: Also die ältere ist gerade sehr süß.

00:02:36: Die kleinere...

00:02:38: Wow, so nah der Hund ist das Universum.

00:02:40: Also bei uns beginnen jetzt die Terrible Tues, die so genannten für alle Leute, die keine Kinder haben.

00:02:45: Das ist so eine Art Miniprobertät, wo dann die Kleinen... Wir sind dann wie so an der Schnittstelle von... Baby zu klein kind und dann flippen die völlig auszuteilen.

00:02:54: An der Schnittstelle von nervig zu extrem nervig.

00:02:57: Zu nervig und gewalttätig.

00:02:59: Ja,

00:03:00: ich meine, das Schöne ist ja, wenn sie gut drauf ist, ist sie ja mega süß und gut drauf.

00:03:04: Aber wenn sie schlecht drauf ist, man kann einfach gar nichts machen.

00:03:06: Ich finde, dass der Kontrast jetzt beim zweiten Kind nochmal größer ist.

00:03:10: Also beim ersten Kind war es so, die hatte schon auch diese Ausraster, die konnte aber damals schon besser reden und man wusste so ein bisschen besser, was sie gerade braucht, weil es ist ja nicht so, also... Das klingt jetzt so The Terrible Tools, als würden die einfach so ausrasten.

00:03:24: Die haben ja schon irgendeinen Grund.

00:03:25: Das ist

00:03:26: ein Wachstumsschub.

00:03:26: Genau,

00:03:27: man checkt halt irgendwie dann in dem Moment nicht, was sie brauchen.

00:03:29: Und manchmal ist es dann so, dass, wenn man's zwei Sekunden lang nicht verstanden hat, dann regen sie sich gar nicht über die Sache auf, sondern darüber, dass man's nicht verstanden hat, dann wird's halt immer schlimmer.

00:03:39: Und das fand ich bei unserer ersten Tochter ein bisschen angenehmer, dass man's halt öfter dann wieder deeskalieren konnte.

00:03:46: Und bei der zweiten kannst du einfach gar nichts machen.

00:03:49: Also du kannst einfach nur warten, Aber wenn sie dann nicht ausrastet, ist sie halt mega gut drauf.

00:03:53: Und das war bei der ersten, also die erste ist ja eher so skeptisch dem Leben gegenüber.

00:03:58: Und die zweite ist so, I'm here, let's fucking

00:04:01: go.

00:04:02: Ja, also zum einen, alle Leute, die unsere Kinder nicht können, für die ist das eh gerade, also die, keine Ahnung, die wissen gar nichts, was sie mit diesen Informationen anfangen sollen und über Kinder reden, ist halt immer ein bisschen wie Kaffeesatz lesen.

00:04:13: Also man kann da und... Man erinnert sich natürlich auch zum Teil falsch.

00:04:18: Ich möchte da an unsere Mütter erinnern, die, wenn ich mich richtig erinnere, mal gesagt haben, also wir hatten früher gar keine Probleme.

00:04:26: Unsere Kinder waren immer super, alles lief.

00:04:29: Ich habe immer geschlafen und ihr habt super geschlafen.

00:04:33: Wo ich glaube, dass das zum Teil einfach nicht stimmt.

00:04:37: Nee, es ist, glaube ich, so die erste... die erste Meter, wie soll man sagen, die erste Meterstufe, die ein Kind erreicht.

00:04:45: Es ist ja auch dann zum Teil so, dass sie dann anfangen mit Puppen.

00:04:48: Also sie merken dann irgendwie so, ich bin jetzt größer, es gibt kleinere Kinder.

00:04:52: Unsere Kleinstes ist jetzt auch gerade so obsessed mit Babys.

00:04:55: Also sie findet es irgendwie, keine Ahnung, mega cool.

00:04:57: Die

00:04:58: will dann wirklich, wenn wir im Zucken Baby sehen, kann die dann da nicht wegnehmen.

00:05:01: Die will sich dann um das kümmern.

00:05:03: Die will dem eine Flasche geben.

00:05:04: Die hat sogar schon mal ein Baby gewickelt.

00:05:06: Und die selber erst eins.

00:05:08: Wo wir jetzt gerade schon beim Thema Kinder sind, mal was ... abstrakteres, glaubst du, ich hab immer mehr das Gefühl, dass Mädchen, vielleicht auch ein Hot-Tag, ich weiß, und jetzt Mädchen, Jungs, bla bla bla, was ist überhaupt männlich, was ist überhaupt weiblich, ich hab das Gefühl, Mädchen sind Anfängerkinder.

00:05:30: Okay, ich weiß, glaub ich, was du meinst oder ich weiß, worauf du hinaus willst.

00:05:33: Ich glaube, bei Jungs ist es halt wichtiger, dass man im Moment schon, also man muss es einfach viel klarer reglementieren.

00:05:41: Also Mädchen sind ein bisschen so wie ein Wasserhahn, den du auch mal ein bisschen mehr auftreten kannst und du verbrennst dich nicht gleich.

00:05:48: Aber ich glaube längerfristig sind ... Also die Quittung kriegst du halt viel schneller bei Jungs.

00:05:53: Genau, also so dieses ... Man muss die Kinder auspowern draußen und dann aber, wenn sie wieder drin sind, ganz klare Regeln geben, so Füße unter den Tisch und so weiter, das ist irgendwie ... Also wir hatten jetzt zwei Jungs da und ... Also ich will jetzt nicht sagen, die waren nicht besonders schlecht erzogen oder die hatten jetzt nicht, also waren es nicht Ausnahme.

00:06:11: Wir hatten das schon öfter, dass wir sie Jungs da hatten und ich dachte mir, wenn du den Raum verlässt, ist es nicht die Frage, geht was kaputt oder nicht, sondern einfach nur, was geht kaputt.

00:06:21: Und wo sind das Leute,

00:06:22: die kaputt gehen?

00:06:24: Da habe ich beide in den Fitnessraum gesteckt, weil ich gedacht habe, da können sie nichts kaputt machen, da ist alles aus Metall.

00:06:29: Was machte der eine als erstes im Fitnessraum?

00:06:33: Er nimmt einen Holzring, stecken sich um, also steckt den Kopf durch, um den Hals, klettert auf eine Sprossenwand und will runterspringen.

00:06:42: Also das allererste, was er macht, ja, geil, ich erhänge mich jetzt hier so.

00:06:46: Was ist das?

00:06:48: Ich habe ihn wirklich so angeschaut und gesagt, du bist du.

00:06:52: Bist du bei Syden so?

00:06:53: Ist da jemand zu Hause bei dir?

00:06:55: Möchtest du leben?

00:06:57: Ja, die haben mal so Sachen gemacht wie Köpfer in ein Christbaum rein oder irgendwie ein Metallauto nehmen und so lange auf dem Holzboden rumreiben, wirklich so ... bis man halt da eine Delle sieht.

00:07:07: Also,

00:07:08: was ich halt, bevor ich Kinder hatte, immer falsch interpretiert habe, ich dachte immer ...

00:07:12: Und wir waren mit denen draußen, das versteht mich nicht falsch, wir haben die ausgepowered und wir haben versucht, ich hab dann immer gesagt, ihr müsst jetzt mit mir auch Holz holen gehen oder ihr müsst mit mir dies.

00:07:20: und also ich hab den dann immer so aktiv ... und auch immer so involviert.

00:07:23: Das ist voll wichtig, dass ihr mir jetzt die starken Kerle ... Genau,

00:07:27: und jetzt wird's gefährlich.

00:07:29: Ja, also ganz so toxisch nicht.

00:07:30: Aber ich hab schon versucht, die irgendwie ernst zu nehmen

00:07:33: und zu involvieren.

00:07:33: Man muss

00:07:34: die Leute ja dort

00:07:34: abholen, wo sie sind.

00:07:35: Wenn sie halt irgendwie Piraten feiern, dann muss man halt so tun, als wäre man ein Pirat.

00:07:39: Da seh ich ja sogar nichts Falsches dran.

00:07:42: Aber ich glaube, bei Eltern, und das hab ich, bevor ich selber Mutter war, immer falsch interpretiert, Man denkt ja immer, oh Mann, die blöden Eltern, wieso können die nicht einfach mal fünf Grad sein lassen?

00:07:55: Eltern werden so gerne weniger streng.

00:07:57: Also ich glaube, es gibt kaum Eltern, die es nicht feiern würden, einfach immer und immer wieder eine Ausnahme zu machen.

00:08:04: Es wäre so cool, wenn man einfach sagen könnte, Ah ja, heute essen wir Frühstück im Bett und heute bleiben wir wach und gucken im Film, wenn dann alles andere noch funktionieren würde.

00:08:14: Aber bei Jungs ist es halt, habe ich das Gefühl, so krass wichtig, dass man in diesen Strukturen bleibt, weil du sonst einfach alles verlierst.

00:08:22: Und es ist so ein harter Zäherkampf, da wieder zurückzukommen, dass wir natürlich, wenn wir Jungs zu Besuch haben, die sowieso nie so sehen.

00:08:30: Also wir sehen die ja nie in Spur, weil wenn sie bei uns sind, ist immer Ausnahmezustand.

00:08:35: Dann schlafen sie woanders oder sind irgendwie woanders, haben dann noch unsere zwei Töchter um sich herum.

00:08:42: Und ich glaube bei Mädels vielleicht sind die, ich weiß es nicht, also man sagt ja auch Mädels sind so ein bisschen weiter in der Entwicklung am Anfang, dass die vielleicht einfach ein bisschen flexibler sind.

00:08:52: Also dass Mädels sprachlich weiter sind, ich glaube, das kann man.

00:08:56: Also ich glaube, es würde niemand... nicht unterschreiben, der sich mit Kindern auskennt.

00:09:00: Ja,

00:09:01: also auf jeden Fall so der Großteil der Mädels.

00:09:04: Also physisch weiß ich gar nicht genau, also könnt man jetzt schauen, wenn man jetzt so eine Blindstudie macht, wie viele Kinder an Purzelbaum können, ab welchem Alter oder sowas, da sind Jungs vielleicht sogar fitter.

00:09:13: Aber

00:09:13: ich glaube, dass wir halt Jungs nie so sehen, wie sie zu Hause sind, weißt du?

00:09:19: Und da ist der Unterschied, glaube ich, einfach noch mal größer zwischen Jungs und Mädels.

00:09:22: Also wenn du den... Wenn du die Jungs in dem Alter, also vier in dem Fall von unserer Tochter, unserer Großen, wenn du die da aus dem gewohnten Kontext und der Struktur rausreißt, dann eskalieren die halt komplett.

00:09:36: Also die Frage würdest du mit einem Nein beantworten?

00:09:39: Ähm, doch.

00:09:40: Also doch, ich find schon, dass Mädchen dann eher Anfänger, Kinder sind am Anfang.

00:09:44: Aber ich glaube

00:09:45: halt, dass es später dann schwieriger wird, weil du beim Jungen wirst du halt ... schneller dazu erzogen, in diesen Strukturen zu bleiben.

00:09:54: Es gibt ja auch viele, die das an uns ran tragen.

00:09:56: Die sagen, klar ist euer Leben einfach, weil ihr habt ja auch nur zwei Töchter.

00:09:59: Ja, ja.

00:10:01: Wie wäre das denn erst, wenn ihr mal einen Jungen hättet?

00:10:03: Oder auch, dass eben ein Junge vielleicht auch ein Mann oder Vater halt anders triggern kann?

00:10:09: Ja, also ich glaube sicher, dass wir einen Jungen wahrscheinlich, also wenn man jetzt von so einem jungen, so einem wilden Jungen ausgeht, würden wir den sicher anders erziehen.

00:10:20: Aber ich glaube, du musst halt dann diese Linie finden und der dann treu bleiben.

00:10:24: Bei mir übrigens, also auch da wieder zum Thema Ausnahmen.

00:10:27: Also ja, wie gesagt, das ist immer Kaffeesatzlesen über Kinder zu reden, aber...

00:10:34: Windelsatzlesen.

00:10:34: Bei mir war es ja, wenn das, was meine Eltern erzählen, stimmt komplett anders.

00:10:40: zwei ältere Schwestern, die waren beide sehr wild, auch sehr körperlich.

00:10:44: Und ich war dann so ultra ruhig.

00:10:46: Also ich hab irgendwie so ganz, ganz selten geschrien, hab viel sortiert, viel gemalt, viel gebastelt und die Eltern waren halt eher

00:10:52: so.

00:10:52: Boah, stell dir vor, du hättest schon ein Etikettiergerät gehabt.

00:10:55: Drei,

00:10:55: das wär ja unglaublich gewesen.

00:10:57: Also

00:10:57: ich hab wohl meine Lieblingsbeschäftigung als zwei, drei-Jähriger war, Autos der Farbe nach sortieren.

00:11:03: Also man konnte mir einfach so eine Kiste mit Autos auslernen und dann hab ich die so... in aller Seelenruhe über Stunden der Farbe nach sortieren.

00:11:12: Da konnte man sie wieder zusammenschmeißen und wir wiedergeben.

00:11:14: Das ist

00:11:15: aber auch natürlich dann das Schicksal des dritten Kindes, weil bei mir ist es auch so, dass ich einfach so froh war, dass ich nicht mit diesen zwei großen was machen musste, direkt, dass ich einfach dachte, hey, ich mache jetzt alles was.

00:11:26: mich irgendwie da absetzt, auch räumlich, dass ich einfach mein eigenes Ding machen kann.

00:11:30: Aber bei uns war es natürlich genauso, wie es so das Vorurteil sagt.

00:11:36: Die Jungs waren ultra wild und ich war dann so da und hab so gemalt und gekocht und eine Dorade in Salzkruste gebacken.

00:11:44: Das ist auch ganz verrückt, finde ich, wie Kinder.

00:11:47: Also man hat selten zwei Ausraster gleichzeitig, sondern die suchen sich dann so wie ihre Nische.

00:11:52: Also jetzt ist ja die kleinere bei uns.

00:11:55: Ganz anstrengend und die ältere ist so super nett.

00:11:59: Mama, kann ich dir noch was bringen?

00:12:01: Ja, die versucht dann so der Mediator zu sein.

00:12:05: Sie hätte jetzt gerne ihren Schnulli, aber den hat sie ja nur noch in der Nacht.

00:12:09: Und ich finde, wir sollten jetzt mal drüber reden, ob wir die Schnullaffee fragen sollten, ob sie das wegnimmt.

00:12:16: Ja, ich freu mich natürlich, dass die Große jetzt so nett ist, aber ich dachte mir auch so, wieso konntest du nicht vorher so sein?

00:12:23: Gib mir fucking bread!

00:12:24: Ja,

00:12:25: nein, nein, man darf da nie irgendwas erzriegen.

00:12:27: Es muss am Ende des Tages immer egal sein.

00:12:30: Aber sie ist sehr süß, die Große hat mir einen Maiskolben gebastelt, das bin ich.

00:12:34: Mit Wackelaugen drauf, eine alter vertrockneter hessischer Maiskolben.

00:12:38: Ich finde auch, das sollte eigentlich ein Kabarettpreis sein.

00:12:41: Der südhessische Maiskolben und ein Tampon hat sie gebastelt.

00:12:45: Einfach so ein

00:12:46: Stück

00:12:46: Papier zusammengeknült, rot angemalt, perfekt.

00:12:49: Hat sie in der Kita gelernt, was ein Tampon ist oder hast du ja das erklärt?

00:12:53: Thomas,

00:12:53: das habe ich hier doch erklärt.

00:12:55: Sie weiß jetzt schon, was eine Binde ist, was ein Tampon ist.

00:12:59: Ich habe ja auch erklärt, dass Tampons sind wie Kontaktlinsen und Binden sind wie Brillen.

00:13:04: Also gut gesünder, aber mit Tampons kann man halt mehr machen.

00:13:08: Also wenn man Sport machen will, dann greift man zur Kontaktlinse oder zum Tampon, aber beide darf man nicht zu lange drin lassen.

00:13:14: Ja, also sie weiß jetzt alles und noch mehr.

00:13:18: Sehr gut.

00:13:19: Ich hab bei dir das Gefühl, dass es so seit einigen Monaten, ich weiß gar nicht, woran es liegt, vielleicht am Alter oder in der Belastung allgemein oder keine Ahnung, oder vielleicht auch einfach so, dass du so keinen Bock mehr hast.

00:13:31: Aber ich hab das Gefühl, die ... Toleranz bist du.

00:13:37: Also es ist manchmal so energetisch, als würde jemand so einen Stecker ziehen und dann geht gar nichts mehr.

00:13:41: Würdest du das bestätigen?

00:13:42: Weil früher war das ja oft so, dass du dann irgendwie sofort krank wurdest.

00:13:45: Das haben wir schon in der letzten Podcast-Folge geklärt.

00:13:47: Das ist ja irgendwie nicht mehr so.

00:13:48: Also es ist dann so Monate ausgefallen, bis du einen Reizhusten mit dir mitgeschleppt hast und so.

00:13:54: Aber jetzt ist das so ganz oft so, das sehe ich auch in deinen Augen so richtig, dass du dann einfach so keinen Bock mehr hast irgendwann.

00:13:59: Ja,

00:14:00: also mit den Kindern, mit mir beruflich auch und so.

00:14:03: Ich

00:14:03: glaube, dass das ein bisschen auch eine bewusste Entscheidung war.

00:14:06: Ich glaube, dass der ESC da tatsächlich ziemlich viel kaputt

00:14:09: gemacht hat.

00:14:09: Also du zum Teil geigst du ja auch mittlerweile Leuten so richtig deine Meinung.

00:14:13: Also jetzt nicht irgendwie die Tour.

00:14:15: Ich finde es gar nicht schlimm eigentlich.

00:14:17: Ich will mein Matcha cream... Nein, es ist ja wichtig, dass

00:14:20: du... It's time of growth.

00:14:20: Es ist ja wichtig, dass du halt... sagst, was du willst, weil das kann ja niemand anders für dich sagen.

00:14:27: Das hab ich dir früher immer versucht zu erklären, ich kann dir nicht sagen, wie's dir geht.

00:14:31: Ich kann dir nicht deine Emotionen beschreiben oder diktieren oder sonst was, dafür bist du verantwortlich.

00:14:38: Ja, so dieses In sich hören und fühlen, wie sich einzelne Teile des Körpers anfühlen, das ist ja auch ein ganz basic Teil, wenn man jetzt zum Beispiel in eine Burnout-Klinik geht.

00:14:47: Also ich war noch nie in einer Burnout-Klinik, aber ich weiß, dass Leute, die in einer Burnout- Klinik waren, die ich kenne, damit große Schwierigkeiten hatten.

00:14:55: Also dann hat jemand, ein Bekannter von mir, der wurde gefragt, wie geht's dir denn jetzt gerade?

00:15:00: Und der konnte das nicht sagen.

00:15:02: Das war seine einzige Aufgabe.

00:15:04: Drei Monate lang musste er herausfinden, wie es ihm geht.

00:15:06: Und ich glaube, dass ich, ich glaube, seit das kleine Kind größer ist, merke ich halt einfach, ich möchte jetzt nicht mehr nur Dienstleisterin sein.

00:15:18: Also das zweite Kind ... Also

00:15:22: ist es ein bewusster Prozess?

00:15:23: Es ist schon ein ziemlich bewusster Prozess.

00:15:25: Es ist das Beste, was mir jemals hätte passieren können, ist, dass ich Kinder gekriegt habe.

00:15:30: Und zwar schon so früh.

00:15:31: Also ich war ja ganz knapp, frisch, sieben und zwanzig, als ich das erste Kind gekriegt habe.

00:15:37: Und das ist ja wirklich einfach sehr jung für heute.

00:15:41: Und wenn ich die Kinder nicht hätte, gäbe es für mich halt diese Bremse wahrscheinlich nicht oder halt so spät.

00:15:47: dass es dann irreversibel wäre.

00:15:49: Also dann wär ich dermaßen kaputt, wenn ich mich kaputt mache.

00:15:53: Und ich hab dann nach dem zweiten Kind als das abgestellt war und als das dann in die Kita kam, hab ich irgendwie gemerkt, so mir langt.

00:16:02: Also mir langt es jetzt immer weiter, was zu geben, weil ich merke ja, also ich find so beim ersten Kind, merke ich jetzt, dass es halt wirklich ein Marathon ist und nicht ein Sprint.

00:16:13: Und ich merke halt auch, dass ... Wenn ich mal eine Woche weg bin oder drei Tage weg bin, was viel realistischer ist, es geht den Kindern gut.

00:16:23: Es geht weiter und ich will das einfach nicht mehr.

00:16:27: Also ich will nicht mehr immer immer immer immer auf Sendung sein.

00:16:31: Ich will auch nicht mehr draußen rumlaufen und immer für die Leute eine Show abziehen.

00:16:35: Ich habe da kein Bock mehr drauf.

00:16:36: Ich weiß nicht genau, was es dann

00:16:38: war.

00:16:38: Ja, es musste auf mich.

00:16:39: Das erwartet ja auch niemand.

00:16:40: Ja, aber es ist auch eigentlich total selten, dass

00:16:42: ich das von mir selber erwarte.

00:16:43: Es gibt eine einzige Person, die das von dir erwartet und die bist du.

00:16:46: Ja, das ist aber, also das finde ich irgendwie schlimm, das zu hören.

00:16:50: So, wenn ich das laut über mich sage, denke ich mir so wie weiß ich, ich stehe in der Öffentlichkeit und stehe dafür, dass man irgendwie für seine Bedürfnisse einsteht und eine starke Frau ist, die sich nichts gefallen lässt und dann lass ich mich die ganze Zeit nur rumschubsen und das, ich weiß auch nicht.

00:17:04: Also irgendwie habe ich da nach dem ESC vielleicht, weil es halt einfach so eine krasse Aufmerksamkeit war, dass ich gemerkt habe, ich kann das nicht leisten und vor allem ich will das auch nicht leisten.

00:17:15: Und ich versuch da so ... Ich weiß nicht, ich versuch vielleicht auch so ein bisschen über eine Rolle da reinzukommen.

00:17:22: Also weißt du, dass ich so wie Larry David bei Curb Your Enthusiasm so ein bisschen versuche da so reinzukommen, weil die Leute nehmen mir das ja gar nicht krumm.

00:17:31: Also wenn ich irgendwie gesagt, nee, ich hab jetzt keinen Bock auf ein Selfie, dann finden die das ja sogar mega hilarious.

00:17:36: Ja, ja, ich merk das auch ... manchmal in Calls bei mir, dass ich so einfach das sage, was ich grade denke und die Leute denken, es wäre ein Witz.

00:17:47: Ja, weil sie einfach denken, das ist so nicht Teil des Skripts.

00:17:50: Also jemand ruft mich an zum Beispiel, ich hab gar keinen Bock mit dem zu reden und dann sag ich so, und dann sagt der, stör ich grad, dann sag ich, nee, du, das ist perfekt gerade, ich hab richtig Bock auf so scheiß Gelaber.

00:18:01: Ja.

00:18:01: Und dann lacht er halt einfach, ne, ist so irgendein ... Dass ich Bankberater oder so was lacht.

00:18:07: Ha, Herr Spitzer, so kenn ich sie ja gar nicht.

00:18:09: Und dann labert der mich halt eine halbe Stunde lang voll.

00:18:12: Das war jetzt ein

00:18:13: sehr nettes Beispiel.

00:18:14: Ich hab dich auch schon mal gehört, wie du so als Telefon gegangen bist und gesagt, na du verdammt, ahuh,

00:18:18: so wie kann ich dir helfen?

00:18:19: Ja, ich meine, das ist ein bisschen auch so dieses Gym-Bro-Boys-Will-Be-Boys-Gelaber irgendwie.

00:18:29: Ich glaub, da haben ... Jungs einfach vielleicht noch mal eine andere Toleranzgrenze oder so, dass man einfach sagen kann.

00:18:35: Ich rede

00:18:35: aber auch so mit Männern.

00:18:36: Aber mit Frauen?

00:18:36: Ja, so schwächelig, so kann man sich halt dann irgendwie ansprechen, wenn...

00:18:40: Na, kannst du sprechen oder hast du gerade einen Schwanz im Mund?

00:18:43: Apropos, ich muss dir ja dann nachher noch von Heade Driver erzählen, der neuen homoerotischen Sensations-Ice-OK-Serie.

00:18:50: Ja, ich würde da aber jetzt gerne noch mal ganz kurz reingehen, weil es hat ja auch sehr viel in dir ausgelöstet.

00:18:55: Sie sind ja so fast die Tränen gekommen gerade.

00:19:00: Denkst du, dass es ein... wie soll man sagen?

00:19:06: Denkst du, dieses Für-Sich-Einstehen wäre nie gekommen, wenn die Kinder nicht da gewesen wären?

00:19:13: Doch, das wäre sicher gekommen.

00:19:15: Aber halt viel später.

00:19:16: Ich glaube auch, dass, wenn ich die Kinder nicht hätte, dass ich dann gedacht hätte, mein Leben ist zu langweilig.

00:19:25: Weißt du, also ich glaube, jetzt sehe ich mich halt nach langweilig.

00:19:29: Es gibt ja wirklich keinen Tag, wo mir auch nur eine Sekunde langweilig ist.

00:19:33: Und ich war zum Beispiel auch noch nie alleine zu Hause.

00:19:36: Das ist einfach ein Traum von mir, mal eine Woche allein oder nur mal einen Tag alleine zu Hause zu sein.

00:19:42: Ich war vielleicht mal eine halbe Stunde oder so alleine zu Hause.

00:19:45: Und das hätte ... Ich glaube, wenn wir die Kinder nicht hätten, dann hätte ich halt irgendwie versucht, meinem krass turbulenten, beruflichen Leben ... eine Turbulenz künstlich einzuschieben auf einer privaten Ebene.

00:20:02: Das heißt, ich hätte dann irgendwie angefangen mit, weiß ich nicht, Extremsport.

00:20:04: Vielleicht, weiß ich nicht, wär ich auch irgendwie Partymachen gewesen oder so.

00:20:08: Und ich glaube, dass das dann irgendwann zu einer Lehre geführt hätte.

00:20:14: Weil das Schöne an unserer Situation ist jetzt ja, wir haben zwar irgendwie voll das Chaos und voll die Erfolgsmomente im beruflichen, aber ich erinnere mich, am Ende des Jahres gar nicht daran.

00:20:25: Weil mein Fokus irgendwie so bei den privaten Sachen ist, dass ich so denke, krass, also mein Leben ist irgendwie mehr als zweihundert Prozent, weil es so privat komplett voll ist und beruflich auch komplett voll.

00:20:38: Und ohne Kinder, glaube ich, wäre der ... wäre ein bisschen so eine Disbalance, weißt du?

00:20:44: Ich glaub, dass du und ich halt auch einfach uns zu Tode arbeiten würden.

00:20:47: Merkst du manchmal, dass es in West wäre in die Zukunft, Zasel, in der Gegenwart Hazel zurückzustecken, hast du das?

00:20:57: Ähm,

00:21:00: wie, also mal zu zurückstecken, wie meinst du das?

00:21:03: Also Disziplin zum Beispiel, also ich will jetzt nicht sagen, dass du nicht diszipliniert bist, aber ich habe mal gehört Disziplin ist wie ein Butler sein oder eine Gehilfe für seinen Zukunftsich.

00:21:18: Also man steckt ja eigentlich jetzt gerade zurück, aber man will halt seinem Zukunftsich was schenken.

00:21:23: und genauso wie man halt wenn man was Schlechtes gemacht hat, denkt, hätte ich doch gestern nicht so viel gesoffen, ist, wenn man was Gutes gemacht hat, in sich investiert hat, keine Ahnung, abgenommen hat oder gespart hat oder

00:21:36: irgendwie

00:21:37: nicht fremdgegangen ist oder sonst was, denkt man sich halt in der Nacht oder in der Woche spät, also, ah ja, geil, dass ich das nicht gemacht hab, danke.

00:21:44: Danke, Vergangenheitstomas.

00:21:45: Danke, Vergangenheitstomas, ne?

00:21:47: Und hast du das manchmal, dass du denkst, jetzt gerade fühlt sich vielleicht irgendwie ... Blöd an oder ich bin so, ich habe bei der letzten Folge darüber geredet, dass manchmal auch wichtig ist, so wie bei Schmerzmassage, Druckpunktmassage und so, in den Schmerz reinzugehen, dass man sagt, der Konflikt fühlt sich gerade nervig an, aber ich gehe da jetzt rein und sage irgendwie einmal nein oder mach einmal meinen Standpunkt klar.

00:22:11: Und dann, weil ich halt einmal definiert hab, was quasi, was mir wichtig ist, was meine Bedürfnisse sind, weiß ich, dass es von da an wieder besser wird.

00:22:22: Ja, bestimmt.

00:22:24: Ich hoffe doch, dass ich das mache.

00:22:26: Mir fällt kein konkretes Beispiel an, aber ich denke schon, dass ...

00:22:30: Das ist was, was man ja spürt.

00:22:31: Im Idealfall spürt man das.

00:22:33: Auch diese Dankbarkeit gegenüber seinem Vergangenheits-Ich.

00:22:36: Ich hab das aber mehr so ...

00:22:37: Oder sowieso eine Vorfreude, eine Vordankbarkeit, dass man denkt, ich mach jetzt das und das.

00:22:42: Das wird sich bestimmt in zwei Wochen gut anfühlen.

00:22:45: Ja, ich denke eigentlich, dass ich das oft so mache, dass ich zu viel arbeite, aber dann weiß, wofür ich es auch mache.

00:22:52: Also, dass ich nicht denke, ich mach jetzt einfach mal random viel zu viel Arbeit, sondern ich mach das jetzt und dann hab ich das bewiesen und dann muss ich es auch nicht noch mal machen.

00:23:01: Also, ich fand es auch eine sehr gute Übung, einfach aufzuhören bei der Heute Show, weil ich dann einfach mir selber auch zeigen konnte, es reicht.

00:23:10: Also, weißt du, so meinen ... Erbe oder wie man es auch immer nennen will, die Wahrnehmung der Leute wird nicht besser oder intensiver, wenn ich das jetzt noch öfter mache.

00:23:20: Es ist jetzt einfach so, ich kann das und die Leute wissen, dass ich das kann und jetzt reicht es auch.

00:23:25: Und ich glaube, das habe ich so ein bisschen mittlerweile, dass ich einfach so denke, hey, ich habe es jetzt einmal gemacht, ich mache es jetzt nie wieder und für mich reicht es auch komplett.

00:23:35: Ich glaube, dieses FOMO, das habe ich eigentlich gar nicht mehr.

00:23:40: Würdest du sagen, bei dir ist es besser geworden?

00:23:42: Weil du hast es ja nie so mega krass gehabt wie ich, aber ich finde schon, dass du auch irgendwie auf eine sehr angenehme Art häuslicher geworden bist.

00:23:52: Also mir fällt es auf jeden Fall leichter.

00:23:58: Ich bin auf jeden Fall besser in Kommunikation geworden.

00:24:01: Also mir fällt es auf jeden Fall leichter, zielgerichtet zu sagen, was ich will.

00:24:07: Kannst du ja schon immer sehr gut, also so, dass alle anderen denken, was ist mit ihm?

00:24:12: Ja, aber früher halt... Wieso

00:24:13: sagt er, was er denkt, was will er?

00:24:15: Ja, aber früher halt eher... Früher bin ich dann vielleicht doch mal über das Ziel hinaus geschossen und hab vielleicht... Also ich finde, dass die Schwierigkeit, gerade wenn man älter wird, ist, immer eine Richtung vorzugeben und sich immer auf irgendwas zuzubewegen, irgendein Ziel oder sowas.

00:24:32: Aber gleichzeitig quasi nie... nie zu sehr nie zu krasse ausschläge zu haben.

00:24:40: also einfach zu sagen ich will genau genau da also genau zu kommunizieren nicht irgendwie sprunghaft oder erst sich mega viel gefallen lassen und dann irgendwie voll ausrasten oder so sondern immer quasi genau also auch zum beispiel in kooperation wenn einem irgendwas nicht ganz gefällt, dass man halt versucht, noch nachzujustieren und nicht sagen, ich trenne mich jetzt von dem Arschloch und mach was ganz anderes und so was.

00:25:05: Weil dieses immer so... Ich hab gesagt, mein T-Shirt

00:25:07: soll grün sein und nicht hellgrün.

00:25:08: Ja, ja, genau.

00:25:09: Also immer diese hundred-und-achtzig-Grad-Hauruckwänden, die sind halt auch auf Dauer nicht zielführend.

00:25:15: Dass man halt merkt, Menschen sind verschieden.

00:25:17: Es ist auch super, dass die verschieden

00:25:18: sind.

00:25:18: Findest du es wichtig?

00:25:19: Ich

00:25:19: bin auch nicht perfekt.

00:25:20: Und man muss irgendwie versuchen, zusammen was zu machen.

00:25:23: Und ich hab jetzt auch schon oft natürlich Erfahrungswerte gehabt.

00:25:26: oder auch Erfolgserlebnisse in der Hinsicht, dass man manchmal denkt, mit dem geht's gar nicht mehr oder ich muss nicht von dieser Person trennen.

00:25:34: Und dann passiert aber irgendwas, vielleicht, keine Ahnung, ist ein Privatleben von der Person passiert oder sie hat eine chronische Krankheit mit sich rumgeschleppt, die auf einmal geheilt ist oder was weiß ich was.

00:25:44: Und auf einmal geht's irgendwie wieder.

00:25:46: Und ich glaube, da bin ich vielleicht ein bisschen gelassener geworden.

00:25:50: Ich finde

00:25:50: es, du ist wichtig, dass man seine eigenen Bedürfnisse ... klar kommuniziert, sodass die beim Gegenüber ankommen.

00:26:00: Wenn es einfach nur um das Erreichen eines persönlichen Ziels geht, oder kann man auch so tun, als wäre das ein Benefit für die andere Person.

00:26:07: Also, weißt du so, dass man quasi, dass man irgendwie sagt, ja, ich muss jetzt einen Mittagsschlaf machen und dann sagen ja viele Leute so, ich glaub, ihr braucht jetzt mal eine Pause, ich gehe jetzt mal weg.

00:26:17: Aber das kann auch schnell passiv aggressiv sein, finde ich.

00:26:19: Ja, ich finde auch, dass es eigentlich besser ist, einfach seine Bedürfnisse zu sagen.

00:26:25: Wir beide haben ja einen relativ klaren Geschmack.

00:26:29: Und wir reden ja auch ganz viel über ... Du redest viel über Essen, ich red viel über Filme.

00:26:33: Wir gehen irgendwie ins Museum

00:26:35: ... Was heißt viel?

00:26:35: Ich red nur über Essen.

00:26:37: Ich red auch nur über Filme.

00:26:38: Wir gehen irgendwie ins Museum, wir gehen auf Reisen, wir überlegen uns die ganze Zeit, wenn wir im Restaurant sind, was gefällt uns hier, gefällt uns die Beleuchtung, gefällt uns die Bilder, die an der Decke hängen, gefällt uns die Art, wie die Bedienung mit uns redet, die Art, wie die Speisekarte aufgebaut ist und so weiter.

00:26:52: Und früher ... haben glaube ich wir beide und ich wahrscheinlich noch mehr, dass dann teilweise so formuliert und vor uns hergetragen, dass die andere Person gar nicht konnte, als trotzig zu werden und zuzumachen.

00:27:09: Also man sieht irgendjemanden und denkt sich mit kürzeren Haaren sehr diese Person aber besser aus und sagt dann, Schneid dir die Haare sonst wirst du scheiße aus und die Person denkt sich, was du bist überhaupt.

00:27:22: Sag mal hallo.

00:27:24: Ich mache nicht nur schneide ich mir die Haare nicht, ich mache die jetzt extra lang und so.

00:27:28: Und dann auf einmal hast du irgendwie, du hast der Person eigentlich kostenlos freiwillig Infos gegeben und sie gleichzeitig noch zu einem Konkurrenten gemacht.

00:27:39: Das ist eigentlich die schlimmste.

00:27:41: Ja,

00:27:42: stimmt.

00:27:42: Sie hasst dich jetzt und hat deine Waffe.

00:27:44: Ja, genau.

00:27:45: Das ist eigentlich das dümmste.

00:27:47: Und ich glaube, da sind wir beide mit der Zeit, das ist wahrscheinlich auch ein ganz normaler Alterungsprozess, dass man so ein bisschen weiser

00:27:53: wird.

00:27:53: Weil man guckt

00:27:53: ja immer ... Man guckt sich ja ... Ich mag das Wort verkämpfen.

00:27:56: Man guckt

00:27:57: sich ja alte Leute an und denkt sich, denen ist ja alles scheißegal.

00:28:00: Und irgendwie muss man ja da hinkommen.

00:28:02: Und ich glaube, wir sind jetzt einfach auf ... Also, ich bin so auf Stufe zwei, und du bist so auf Stufe sechs von zehn dorthin.

00:28:08: Ich meine, ich merke das auch bei ... Ich versuche auch natürlich, jüngere Leute immer ernst zu nehmen, glaube ich.

00:28:15: Und ich finde es manchmal schade, wenn jüngere Aktivistinnen schon zu schnell zumachen, wenn sie dabei sind, auf das Gegenüber zuzugehen.

00:28:27: Wenn die irgendwie sagen, wenn jetzt irgendwie eine zwanzigjährige, keine Ahnung, vegane Feministin in Berlin sagt, Friedrich Merz und Markus Söder, das sind Neonazis.

00:28:38: Ja, die sind halt konservativ.

00:28:41: Und die sind wahrscheinlich auch nicht auf deiner Seite.

00:28:44: Und vielleicht sind sie sogar wichser.

00:28:46: Aber es ist nicht die schlimmstmöglichen Personen, die dir vorstellen

00:28:51: kannst.

00:28:51: Ja, voll.

00:28:52: Ja,

00:28:52: voll.

00:28:54: Also, dass man, ich glaube, wenn man junger ist, dass man irgendwie sehr schnell versucht ist, Gräben aufzubauen.

00:29:05: Und zu sagen, ich mag den nicht, der ist irgendwie, der ist ein PSG-Fan oder der ist Würstchen oder der macht das und man macht dann sofort.

00:29:17: Und wenn man halt so durch die Welt geht, dann wird es halt sehr, sehr schwierig, ich sage nicht, es ist unmöglich und ich sage auch nicht, dass es schlechtes Prinzipien zu haben.

00:29:26: Aber ich glaube, so ein Umgang wird man ein bisschen...

00:29:28: Aber um es mit dem Kochen zu sagen, also manchmal braucht ein Tropfen Öl in einem... Becher, Wasser, einfach nur ein bisschen Zitronensäure für eine Immulsion.

00:29:36: Wahrscheinlich.

00:29:37: Kennst du die Reishypothese, finde ich sehr spannend.

00:29:39: Reis, R-E-I-S.

00:29:41: Also der Reis, das Getreide?

00:29:43: Nee.

00:29:44: Die Reishypothese besagt, dass Länder, wo Reis angebaut wird im Vergleich zu Weizen, kommunistischer sind und nicht individualistischer.

00:29:56: Und weißt du warum?

00:29:59: Boah.

00:29:59: Du als Alte, Nahrungs.

00:30:02: Alte Gluten, Verachterin.

00:30:04: Nahrungsergänzungsfrau.

00:30:06: Boah, gute Frage, warte mal.

00:30:09: Hat es direkt was damit zu tun?

00:30:10: Ja.

00:30:11: Okay, weil Reis, dann muss es ja was damit zu tun haben, wie der Reis angebaut wird und wie der Reis geerntet wird.

00:30:18: Ich glaube, ich weiß nicht, ob es daran liegt, dass Reis mehr oder wahrscheinlich mehr Wasser braucht.

00:30:23: Viel mehr, ja, steht im Wasser.

00:30:25: Genau, weil du kannst, also weizen ... bewässern kannst du unabhängig davon machen wie dein Nachbar sein Weizen bewässert.

00:30:40: Wenn du dich nicht mit deinem Nachbarn absprichst und Reis anbaust, hast du verloren.

00:30:46: Alle Reise beginnen mit einem Tropfen Wasser.

00:30:49: Weil dann wässerst du deinen Reis, Reis, Reis und wässerst die ganzen Nachbarfelder mit und deswegen gibt es die Hypothese.

00:30:57: Also Hypothesen sind ja wie so... Ideen, die aber jetzt nicht so wirklich belegt wurden.

00:31:02: Das ist halt in China und so.

00:31:05: So ein

00:31:06: Food for Thought oder in dem Fall Thought for Food.

00:31:08: Das fand ich sehr spannend.

00:31:09: Das

00:31:10: ist wirklich

00:31:11: total spannend.

00:31:11: Das ist ein schönes Beispiel dafür, was Kultur sein kann, weil der Kultur ist halt nicht nur... Mona Lisa und Damien Hurst und keine Ahnung.

00:31:21: Na gut, ich meine, es gibt ja auch diese Leute, die so gemeldet.

00:31:23: Ich glaube, es gibt sogar die Mona Lisa in einem Reiskorn.

00:31:26: Das finde ich ja dann auch.

00:31:27: Das

00:31:27: finde ich irgendwie ein sehr spezielles Schlagmensch.

00:31:29: So wie der Typ in Solingen, der die kleinste schiebe.

00:31:32: So Sachen schickst du mir immer so, dass das Leute so Miniaturessen nachbauen oder so.

00:31:37: Ja, das

00:31:37: tut einfach gut.

00:31:38: Das ist einfach, das ist einfach gut für Seelen halt.

00:31:40: Wenn man sieht, jemand kann was auch in ganz, ganz minim... Klein wusst du das weißer reis gesünder ist als brauner reis?

00:31:48: wirklich

00:31:49: ja und zwar wegen des a sehengehalts also weil die leute denken immer brauner reis ist gesünder aber es ist halt noch nicht so raffiniert.

00:31:56: aber tatsächlich nimmt man dem Braunen Reis, dann halt den Teil weg, der am meisten Asen belastet ist.

00:32:03: Und das ist halt die Schale.

00:32:05: Und das ist auch so ein europäisches Ding, die gucken sich dann irgendwie Reis an, denken sich, die sind ja so blöd, alle Leute, die Reis essen, essen nur den weißen Reis.

00:32:12: Ich esse jetzt mal den braunen Reis und tue mir dabei was Gutes.

00:32:15: Es gibt schon Grund, warum die meisten Leute, die viel Reis essen, weißen Reis essen.

00:32:20: Ich habe übrigens einige Kommentare gelesen bei Spotify.

00:32:24: Und das waren auch so ein paar Fragen oder Anmerkungen drin, die habe ich auch versucht, ernst zu nehmen, also eins ist.

00:32:29: Eine Person hat geschrieben, sie findet es Triggering, wenn wir zu viel oder wenn ich zu viel, insbesondere über Kalorien rede.

00:32:36: Das geht das auf eine sehr nette Art formuliert, der gesagt, hey Thomas, ich find's irgendwie cool, was für Erfolge du hast, aber ich hab ne Essstörung oder hab eine hinter mir oder so.

00:32:45: Und ich will nicht, dass zu viel über Kalorien reden, das verstehe ich.

00:32:49: Ich finde es auch wahnsinnig uncool, über Kalorien zu reden.

00:32:51: Das ist ja auch uncool.

00:32:52: Sie hat Gegenteil von Leidenschaft.

00:32:54: Ja, deswegen habe ich mich da auch lange gegen gesträubt, das auch selber zu machen oder eben darüber zu reden, weil natürlich wäre es besser, man würde einfach nach Gefühl essen und alles richtig machen, aber um halt so eine... Kors-Correction zu machen, ist manchmal wichtig, eine sinnvolle Bestandsaufnahme zu machen.

00:33:12: Wir haben gestern gesehen, in einem Kochvideo, wenn man keine Messungen vornimmt, kann man nichts verbessern.

00:33:18: Das fand ich sehr cool.

00:33:19: Genau, Chris Young Cooking heißt der Channel.

00:33:23: Und Chris Young, der war einer der Köche bei The Fat Duck.

00:33:28: Vor ein paar Jahren war das mal das beste Restaurant der Welt.

00:33:33: Das ist in Großbritannien.

00:33:35: Da will ich auch unbedingt mal hin und der hat den.

00:33:37: kranksten YouTube-Kanal.

00:33:39: Also, ich weiß auch nicht, wie er das finanziert, weil da muss ein Video mehrere Zehntausend Euro kosten.

00:33:45: Es ist wirklich gestört, wie gut das gemacht ist.

00:33:48: Man sieht dann so einen Kotogroffer.

00:33:49: Häsel hat mir gestern so diese Videos gezeigt und hat gesagt, ja, das haut der einfach so raus.

00:33:53: Und habe gesagt, Herr Häsel, schau mal in die Shownhots, da sind irgendwie zwanzig Leute an so einem Video beteiligt und allein drei bei Motion Design.

00:33:59: Also, der haut es nicht einfach so raus.

00:34:01: Ja,

00:34:01: aber wenn man YouTube so konsumiert, wie ich das tue, nämlich einfach nur die bewegenden Bilder, ohne zu lesen.

00:34:07: dann haut er das einfach so raus.

00:34:09: Ja.

00:34:10: Auf jeden Fall einen echten Kanal, den ihr auf jeden Fall gucken sollt, abonnieren sollt.

00:34:14: Und Made by Musashi ist auch ein Kanal, den ich abonniert habe.

00:34:18: Das ist so ein junger Koch aus New York.

00:34:21: Und das Krasse bei dem ist, der hat dann so fünfzehn Stundenschichten in irgendeinem Michelin-Restaurant.

00:34:26: Und dann kommt er nach Hause, irgendwie um zwölf Uhr, dreißig in der Nacht.

00:34:29: Und dann kocht er doch mal anderthalb Stunden lang für seine Freundin.

00:34:33: Das ist so crazy.

00:34:34: Ich finde das halt eh bei ... Kochen so verrückt wie es, ich glaube, ich steiger mich da halt irgendwie krank rein.

00:34:41: Das ist jetzt so mein Midlife Crisis Projekt, so wie du dir die Haare blond gefärbt hast.

00:34:45: Aber ich finde bei Kochen so krass, wie es so eine absolute Leidenschaftslosigkeit hat eigentlich.

00:34:51: Also man denkt ja, das sind so voll die Genießer und den schmeckt einfach.

00:34:57: Aber das ist ja eine Obsession.

00:34:59: Also die Köche, denen ich folge, die haben überhaupt nichts.

00:35:03: Genuss orientiert ist.

00:35:04: Sie sind einfach nur da und versuchen auf einer molekularen Ebene, wiederum im Gehirn auf einer molekularen Ebene, einen Maximum am Reaktion zu erfüllen.

00:35:15: Ich hab mal irgendwo gelesen, Art is not passion, it's obsession und das stimmt schon.

00:35:19: Genau,

00:35:20: da kommen wir zu meinem neuen Lieblingsfilm.

00:35:22: Also einer der besten Filme, die ich ... Ich weiß nicht.

00:35:26: Also je geht's ja genau.

00:35:27: Und ich bin dir dankbar dafür, dass du mich gezwungen hast, ihn in drei Sitzungen

00:35:31: zu gucken.

00:35:32: Ich hab dich vor allem gezwungen, ihn weiterzuschauen.

00:35:34: Das war nämlich eigentlich der Knackpunkt.

00:35:35: Das

00:35:35: ist wirklich der Knackpunkt.

00:35:36: Weil anzufangen ist das eine, aber dann halt irgendwann zu sagen, komm, wir schauen ihn jetzt weiter.

00:35:40: Du schlutschst,

00:35:41: du Loch, zu Ende.

00:35:42: Genau.

00:35:42: Tar mit Kate Blanchett.

00:35:45: Was für ein mega krasser Film.

00:35:47: Und ich muss auch sagen, du bist, also danke, dass du mein Personaltrainer für Filme bist.

00:35:52: Es gibt ja viele Leute, ich inklusive ... Sie wissen, wie man Sport macht.

00:35:56: Ich weiß, wie die Übungen gehen.

00:35:58: Meistens, ich mach das, wenn nicht jemand mich dazu zwingt.

00:36:01: Natürlich nicht.

00:36:02: Deswegen spiele ich auch Tennis, weil das kannst du nicht alleine spielen.

00:36:05: Und wenn du auf dem Tennisplatz stehst und einer dir gegenüber einen Ball zuspielt, wär's der Blöd, wenn du nicht reagieren würdest.

00:36:11: Und so bist du für Filme.

00:36:14: Du sagst, jetzt hock dich hin und schau dir das an.

00:36:17: Und dann wird auch nicht aufs Handy geguckt.

00:36:19: Das klingt ein bisschen streng.

00:36:20: Es klingt jetzt wirklich ... Es

00:36:22: klingt so wie bei Clockwork Orange als würde ich dir so die Augen aufhalten.

00:36:26: Ja, aber es ist ja nicht Beethoven's Fünfte, sondern Mahler's

00:36:28: Fünfte,

00:36:29: um die es bei Tag geht.

00:36:31: Und

00:36:32: was

00:36:32: für ein krasser Film.

00:36:34: Also...

00:36:35: Kurz worum geht's?

00:36:36: Es geht um Lydia Tahr, eine Dirigentin, soll in Berlin zum ersten Mal die fünfte Symphonie von Gustav Mahler aufnehmen.

00:36:45: Und das beschreibt so die Monate auf dem Weg dorthin.

00:36:49: Und man merkt dann immer mehr, dass es eigentlich eine Mitu-Geschichte ist mit ihr im Zentrum.

00:36:57: Ja,

00:36:57: also in großem Ganzen geht es natürlich irgendwie darum, was macht Kunst mit einem?

00:37:01: Was ist überhaupt Kunst?

00:37:02: Was ist der Mensch?

00:37:03: Inwiefern kann man den Künstler von der Kunst trennen?

00:37:07: oder wie es Eider auf Letterbox mega geil gesagt hat, separate the tar from the Tartist?

00:37:14: Und es ist so ein Film, das habe ich manchmal bei guten Büchern oder bei guten Filmen oder guten Serien.

00:37:20: Wenn es dann vorbei ist, denke ich mir so... Krass, ich glaube alle Menschen denken gerade an diesen Film.

00:37:27: Also ich kann jetzt jede Person anrufen, die ich kenne und mit der über genau diese Gedanken sprechen, die dieser Film in mir ausgelöst hat.

00:37:36: Ja, ich meine, bei guten Sachen, finde ich, sollte das so sein, dass man so eigentlich zu jeder Person sagen kann, lass alles stehen und liegen und schau dir das an, das wird was in dir auslösen.

00:37:46: Also als ich...

00:37:57: dass man irgendwie so die Welt so packen will und sagen will, du

00:38:00: musst das stoppen, das ist ja auch was zeitgenössisches und deswegen ist ja auch jede Person die das zieht, auch gerade ein Zeuge von etwas.

00:38:09: Das ist wie der fucking Saxophonist bei der EM oder sowas.

00:38:12: Was ist der eigentlich?

00:38:14: Der hat aufgehört tatsächlich.

00:38:16: Jeder, der das jetzt halt, also es ist so wie, dass man den Leuten sagen kann, du musst nicht in der Vergangenheit leben, um dir irgendwelche coolen Sachen anzuschauen.

00:38:25: Du kannst dir das jetzt geben.

00:38:27: Kendrick Lamar versus Drake oder so.

00:38:28: Das ist jetzt gerade.

00:38:30: Ja, stimmt.

00:38:30: Deswegen rede ich auch über Popkultur, weil ich den Leuten damit vermitteln will.

00:38:34: Nee, es wird nicht alles schlechter.

00:38:36: Es gibt immer noch gute Sachen, die überall passieren.

00:38:39: Also meinen über Popkultur reden, oder dein's ja auch, oder deinen über Essen reden, ist so den Leuten sagen, es ist wie dieses, es gab doch mal in der Pandemie.

00:38:49: diese Nachrichtensender, wir machen nur positive News und dann ist den Leuten nichts mehr eingefallen.

00:38:54: Noch drei Wochen haben sie wieder aufgehört.

00:38:57: Es ist auch ein bisschen kindisch zu sagen, wir reden nur noch über positive Sachen, weil ich mein so was wie fucking Venezuela oder was was ich was passiert halt trotzdem auch.

00:39:07: Aber ich sträube mich und gerade leider bei Männern in meinem Alter oder noch ein Tickenelter beginnt das, dass die sagen, Ich war seit fünf Jahren nicht mehr im Kino, weil das läuft ja auch irgendwie nix mehr.

00:39:20: Ja,

00:39:21: es ist halt eine coole Story.

00:39:23: oder die Leute hören halt eher auf und reden dann mit dir, wenn du sagst, alles ist schlecht,

00:39:28: befeißer das Giganteil.

00:39:29: Oder die Disney-Filme von heute sind nicht mehr so gut wie die Disney-Filme früher.

00:39:33: Oder der Hip-Hop ist nicht mehr so geil.

00:39:36: Früher, da gab es noch echte Instrumente und heute gibt es keine echten.

00:39:39: Es ist alles... Falsch.

00:39:41: Es ist einfach faktisch falsch.

00:39:42: Ich finde

00:39:43: ja immer das Beste, nicht jetzt gegen Beispiel, aber ein guter Hinweis dafür, dass vielleicht das auch was Subjektives ist, wenn man sagt, früher war alles besser, ist, wenn Alexander Gauland sagt, früher war alles besser, dann denkt man sich, ja gut, aber Bro, du bist halt auch alt und es ist wahrscheinlich kein Spaß, in deinem Körper aufzuwachen.

00:40:02: Und früher war es besser, Alexander Gauland zu sein.

00:40:04: Ja, es gibt so einen speziellen Bias, dass die Leute zum einen früher an ihre Kindheit erinnert, dass sie zum anderen, als sie Teenager waren, noch eine geistige Disposition hatten, wo sie halt empfänglicher waren für Dinge.

00:40:20: Deswegen fangen da z.B.

00:40:21: auch Sekten irgendwann an, die Leute nicht mehr zu rekrutieren, wenn sie ein gewisses Alter überschritten haben oder auch Predator oder sowas, fokussieren sich ja eher auf jüngere Leute, weil die halt leichter zu manipulieren und zu formen sind und so.

00:40:33: Also ist ja auch so, dass ... keine Musik mehr so hitten kann.

00:40:36: Das ist ja einfach erwiesen, wie was man zum ersten Mal hört, so mit fünfzehn oder so.

00:40:42: Also für meinen Vater kann gar nichts mehr so krass sein wie die Beach Boys oder so.

00:40:46: Das geht einfach nicht.

00:40:47: Apropos

00:40:48: nichts mehr kann so hitten wie mit fünfzehn.

00:40:49: Weißt du, was heute vor siebzehn Jahren passiert ist?

00:40:52: Ich bin ins Austausch ja geflogen.

00:40:54: Ach krass.

00:40:55: Nee, worauf ich noch, also ich wollte es noch abschließen mit Tar, was ich halt bei dem Film sehr spannend finde und was... Ich bei Biografien, vermisse vor allem bei Filmbiografien, ist, dass der Film wirklich ganz objektiv und offen in die Frage reingeht, ist diese Person, die hier gezeigt wird, ein guter Mensch, ja oder nein.

00:41:18: Es wird auch nicht ganz, also es ist auch nicht ganz klar nein oder ganz klar, also es geht einfach offen in die Frage rein.

00:41:26: Und es gibt viele Künstlerbiografien, die nachträglich die Person total verklären.

00:41:33: Also z.B.

00:41:34: Elton John soll in einer gewissen Phase seines Lebens mega krasses Arschloch gewesen sein.

00:41:40: Einfach rücksichtslos und selbstzentriert und so weiter.

00:41:44: Und das zeigen die Filme halt oft nicht.

00:41:46: Die Filme zeigen immer, ja, es ist halt irgendwie ein Genie, dem irgendwie alles zugefogen ist.

00:41:49: Ja, weil natürlich, niemand geht sich ja einen Film über eine Person angucken.

00:41:53: Also kein Elton-John-Fan will sich ja angucken, dass Elton-John nicht perfekt ist.

00:41:57: Man will ihn ja anhimmeln.

00:41:58: Gehst du ja auch nicht in die Kirche und hörst dann, dann kommen nur so kirchenkritische Statements.

00:42:04: Das will man ja einfach nicht in seiner Freizeit.

00:42:05: Also heute vor siebzehn Jahren bist du nach Australien geflogen.

00:42:08: Genau.

00:42:09: Das bedeutet ja auch, dass du heute vor siebzehn Jahren schon in der Pubertät warst.

00:42:12: Und ultra hässlich.

00:42:14: Ich guck mir auch manchmal heute so fünfzehn Jahre an und denk mir so, wir haben eine sehr andere Erfahrung.

00:42:19: Hast du noch Fotos aus Australien?

00:42:21: Weil ich hab noch nie ein Foto von dir in Australien gesucht.

00:42:22: Gibt's auch einen guten Grund.

00:42:24: Ich hab sicher irgendwo noch ein Foto, aber das Ding war ja, dass ich mich so hässlich gefühlt hab.

00:42:29: Und ich war auch wirklich hässlich.

00:42:31: Also ich hatte ja eine... Hast

00:42:33: du süß, warst du?

00:42:34: Ich war überhaupt nicht süß.

00:42:35: Ich hab ja heute noch Aknen haben von meiner wuchenden, zwischendischen Akne, die sich in Australien enttäuscht.

00:42:41: entwickelt hat, dann habe ich einfach so von jetzt auf gleich zwanzig Kilo zugenommen.

00:42:46: Ich habe ja immer noch Denungsstreifen an meinem ganzen Körper von diesem Jahr und ich habe da ja auch mit dem Fotografieren angefangen.

00:42:53: Das heißt, ganz oft war ich halt auch zwar dabei, wenn das Bild gemacht wurde, aber halt hinter der Kamera.

00:42:59: Deswegen gibt es halt einfach wenig Bilder von mir.

00:43:02: Aber ich kann mal eins raushuchen, dann lad ich es auch hoch.

00:43:04: Dann seht ihr, oh, die Häsel übertreibt ja gar nicht, wenn sie sagt, sie war ziemlich hässlich.

00:43:11: Also dieser Austausch hat ja bei dir sehr viel ausgelöst.

00:43:15: Wie kam es dazu?

00:43:17: Und wieso war der so wahnsinnig wichtig?

00:43:20: Wärst du Künstler geworden, wenn du nicht nach Australien gegangen wärst?

00:43:22: Nee, auf gar keinen Fall, glaube ich.

00:43:24: Also ich glaube, was für mich so befreiend war, war ... Ich komme ja aus einer Familie, wo mein Vater ist Akademiker, ist Professor für Neuropsychologie, super erfolgreich in seinem Gebiet, meine Brüder super wild, ich bin die Jüngste, meine Mutter war lange Jahre immer zu Hause als Hausfrau und Mutter.

00:43:45: Das hat sie auch super gemacht und es war auch wirklich sauviel Arbeit, also retrospective weiß ich eigentlich gar nicht, wie sie das geschafft hat, weil wir auch keine Putzfrau hatten.

00:43:53: Dann bin ich zu einer Familie gekommen, die ganz anders war.

00:43:56: Da war überhaupt kein akademischer Anspruch.

00:43:59: Ich war plötzlich das älteste Kind.

00:44:01: Ich hatte zwei Eltern, die beide gleich viel gearbeitet haben, die beide Fahrlehrer waren, was natürlich auch total outrageous war, weil wir nur Fahrlehrer-Autos hatten.

00:44:10: Das heißt, wir hatten nur Autos, die immer links und rechts Pedale hatten.

00:44:15: Das war eigentlich alles so schräg.

00:44:17: Ich muss da mal länger drüber nachdenken, was das Schrägste war.

00:44:21: Dieses Gefühl, ich komme irgendwo hin und kann einfach neu definieren, wer ich bin.

00:44:28: Das war so toll, weil ich war auf dieser Mattschule in der Schweiz und es war halt irgendwie klar, ja, ich bin irgendwie gut in der Schule, aber halt auch nicht cool, weil sobald du... ... im mathematischen naturwissenschaftlichen Profil bist, als Mädchen bist du halt nicht cool.

00:44:42: Das war halt einfach so.

00:44:43: Also Touren hatten wir dann immer, weil wir nur zwei Mädels waren pro Klasse, hatten wir dann immer Touren mit der nur, mit der reinen Mädchenklasse.

00:44:50: Und das waren halt so die ... Girls, die irgendwie alle den Spagat konnten und alle so mega kratziel waren und sich schon geschminkt haben mit zwölf und super in touch mit ihrer femininen Seite waren.

00:45:01: und dann war da ich mit noch so einem anderen Mädel und es war einfach nur.

00:45:04: ich war einfach nur fehl am platz und in australien gab es das nicht es gab keine profileinteilungen man war einfach nur da und ich war irgendwie ein star weil ich von woanders kam.

00:45:17: Also die Leute dort, das war ja auch so ein hängen gebliebener Ort.

00:45:20: Dagegen ist Südhessen wirklich Las Vegas.

00:45:23: Die waren so fasziniert von der Idee, dass jemand nicht aus Australien kommt, dass ich irgendwie eine positive Konversation hatte, die nichts mit mir als Person zu tun hatte.

00:45:34: Und das war so angenehm, einfach nur so hinzukommen und ja, so blöd das klingt, aber nicht auf meine Persönlichkeit reduziert zu werden.

00:45:43: Ich glaube, dieses Freiheitsgefühl hat sehr, sehr viel in mir bewegt und das hätte ich so nie erfahren.

00:45:51: Und dann gibt es in der Schweiz eigentlich auch keinen Grund, aus einem Muster auszubrechen.

00:45:55: Also in der Schweiz Künstler zu werden, ist auch sicherlich nochmal um einiges schwerer als in Deutschland Künstler zu werden.

00:46:02: Ganz klar, was Negatives ist, anders zu sein.

00:46:05: Aber ich meine, in der Schweiz mit Kunstgeld zu verdienen, ist ja leicht.

00:46:08: Weil es gibt

00:46:09: ja zum

00:46:09: Beispiel das Mikrokulturprozent und so weiter.

00:46:11: Es gibt ja auch wahnsinnig viel Kultur in der Schweiz.

00:46:13: Aber mit Kunstgeld verdienen und Künstler zu sein, ist ja was ganz anderes.

00:46:17: Also so wirklich so zu sagen, ich muss jetzt das machen, egal, ob's Geld bringt oder nicht.

00:46:23: Das ist ja eigentlich Kunst.

00:46:25: Einfach also zu sagen, ich meine Kate Blanchett in Tar.

00:46:30: Das ist ja jetzt auch nicht so, dass dann die Welt sagt.

00:46:32: Boah, wie krass, dass sie diese Rolle gekriegt hat.

00:46:35: Also das ist ja nicht wie Robert Downey Jr.

00:46:37: als Iron Man.

00:46:38: Das ist ja nicht kommerziell... Also ich finde sogar die Kommerzialisierung von Kunst auf einem zu niedrigen Level ist schädlich für die Message, die Kunst in sich bildt.

00:46:50: Und das ist in der Schweiz halt so.

00:46:51: Also ich glaube, in der Schweiz bist du sehr schnell einfach so ein, ja, ich verdiene jetzt hier meine viertausend Franken im Monat und das reicht.

00:46:59: Also du deckelst... Deinen künstlerischen Hunger extrem durch die finanzielle Gelassenheit.

00:47:07: Du meinst,

00:47:07: dass dann quasi die Lust daran auszubrechen, die hast du in Australien entdeckt.

00:47:13: Also ich habe halt zum ersten Mal gemerkt, dass nicht nur, dass es was Gutes sein kann, anders zu sein, sondern dass es was für mich immer weiter befreiendes hat, nach dieser Andersheit zu suchen.

00:47:26: Und also... Nicht nur war ich halt anders in der Schule, sondern ich war ja auch in der Familie ganz anders.

00:47:33: Also ich war, ich hab ja zu denen nicht gehört.

00:47:36: Die haben mich ja abgeholt, das wär ich irgendwie ein Tier aus dem Tierheim.

00:47:38: Die haben mich wirklich literally einfach heute vor siebzehn Jahren an der Tankstelle... in der Nähe vom Flughafen getroffen und hatten ein Foto von mir und haben dann das Foto angeguckt.

00:47:49: und dann haben sie mich angeguckt und gesagt, hi, you're Hazel, you're gonna live with us for a year.

00:47:54: Und ich dachte so, Alter, was passiert hier eigentlich?

00:47:57: Also es hätte nur noch gefehlt, dass ich irgendwie in so einem Karton bin mit so Löchern oben drin.

00:48:02: Und das hatte aber was total Befreundes.

00:48:03: Einfach so zu wissen, ich bin jetzt hier für ein Jahr und danach ist es auch scheißegal, wie dieses Jahr war.

00:48:13: Du hast dich das ja getraut und wie woher hast du die Kraft genommen oder war der Leidensdruck einfach so groß?

00:48:21: Ich war ja auch ein Austauschschüler in Australien.

00:48:26: Ich hatte die Möglichkeit, ein halbes Jahr zu gehen, oder ich glaub, fünf Wochen, und hab mich dann für die fünf Wochen entschieden, weil ich dachte, vielleicht ist das unglaublich beschissen, dann bin ich einfach nur froh, wenn ich wieder zu Hause bin.

00:48:37: Und im Nachhinein hab ich das mega bereut, weil ich konnte kein zweites Mal gehen.

00:48:40: Also ich hatte nur diese eine Möglichkeit, und ich hätte einfach ein halbes Jahr gehen sollen.

00:48:44: Aber meinst du, dass dein Leben ...

00:48:45: Aber ich wurde halt auch nicht zu Hause die ganze Zeit verprügelt, so wie du.

00:48:48: Ja, deine Schwestern haben dich halt eine ruhe Autos durchgelassen.

00:48:52: Ja, also bei mir war es ja so, mein ältester Bruder war in Alabama im Austausch.

00:48:58: Und deswegen war es dann eigentlich klar, und da bin ich meinen Eltern auch sehr dankbar dafür, dass jedes Kind dieselbe Möglichkeit kriegt.

00:49:05: Also es war dann klar, es wird jetzt ein Konto angelegt für jedes Kind.

00:49:09: weil es halt sehr teuer ist, ein Austauschjahr zu machen.

00:49:12: Und es war dann auch klar, wir kaufen kein neues Auto, wir fahren nicht in den Urlaub, sondern das ist das, was die Kinder kriegen.

00:49:18: Aber

00:49:18: es ist wirklich so teuer, weil man muss das Kind ja zu Hause nicht durchführen.

00:49:21: Ja, aber du musst ja das Geld der anderen Familie geben.

00:49:23: Also ich hab fünfhundert Dollar.

00:49:25: Aber die andere Familie hat doch nicht so gut gekocht, hast du mal gesagt?

00:49:28: Die haben gar nicht gekocht, aber das ist ja teurer.

00:49:30: Wenn du nicht kochst, dann musst du ja immer Takeout holen.

00:49:33: Also fünfhundert US, eh, fünfhundert australische Dollar musste ich jeden Monat dort... zahlen, um essen zu können.

00:49:41: Ja, also das zahlen wir hier in der Kita.

00:49:44: Ja, und das, aber das Austausch ja selber hat, glaube ich, vierzehntausend Franken gekostet oder so.

00:49:48: Also das ist schon teuer.

00:49:49: Ich weiß auch nicht, wo dieses Geld genau hingegangen ist, aber egal.

00:49:53: Und bei mir war das halt dann immer so geil, mein Bruder durfte das und ich darf das auch.

00:49:59: Und ich weiß nicht, ich fand das halt immer einfach irgendwie beklemmend.

00:50:03: Also dieses Leben da in dem Dorf, in der Familie, es war ja auch ... Mir war immer schon klar, dass ich da wegziehen will.

00:50:11: Das war für mich irgendwie der einzig normale Schritt.

00:50:14: Und ich wollte mega, mega gerne schon ein Jahr früher gehen, aber mit vierzehn darf man noch nicht.

00:50:18: Und deswegen musste ich dann warten, bis ich endlich fünfzehn werde und endlich dieses eine Jahr weg darf.

00:50:24: Und jetzt, wo wir selber zwei Töchter haben, denke ich mir so, oh Gott, ich werde die ja safe alle drei Monate besuchen, wenn ich die ein Jahr lang wegschicke.

00:50:34: Ja, denkst du, dass du alles ... im Leben gleichgemacht hättest, wenn du ein halbes Jahr weggegangen wärst?

00:50:39: Nee, mit Sicherheit nicht.

00:50:41: Also dann hätt ich auch auf jeden Fall zum Beispiel dort eine Freundin gehabt oder so was.

00:50:46: Gab's so ein Mädchen, was du interessant fandest?

00:50:48: Ja,

00:50:48: ja.

00:50:49: Hast du eigentlich noch Kontakt mit irgendjemandem dort?

00:50:51: Ähm ... Nee, nicht wirklich.

00:50:54: Weil ich hab mir mal gedacht, wie blöd ist es eigentlich, dass wir noch nie in Australien waren?

00:50:58: Ja, die Reise ist halt ne absolute Vollkatastrophe.

00:51:01: Ja, du musst ja mindestens zwei Tage einfach nur unterwegs sein.

00:51:06: Ja, bevor wir Eltern waren, hätten wir es vielleicht noch machen können, aber jetzt nicht.

00:51:10: Also, um...

00:51:11: Ne, was halt bei mir auch so war, wie ich das auch bei dir so ein bisschen raushöre, dass ich das ganz klar als Chance gesehen habe.

00:51:19: Und zwar erst, als ich dann dort war, also hier noch gar nicht, aber dort als Chance... mich neu zu erfinden und es war auch nichts kognitive sondern es hat sich einfach so ergeben.

00:51:28: also ich war zum beispiel bis zu der australien reise ein wahnsinnig schwieriger esser.

00:51:32: ich habe irgendwie nur nudeln mit ketchup gegessen fünf jahrelang

00:51:36: oder

00:51:37: jahrelang.

00:51:38: keine ahnung wie ich da auf meine nährstoffe kam.

00:51:41: das ist auch also es wird auch manchmal so ein bisschen im nachhinein so lustig verklärt hat er nicht so viel?

00:51:47: erstens war ich eine essstörung.

00:51:48: Also ich hatte auch so richtig Angst, wenn wir irgendwo eingeladen wurden, dass es da was gibt, was mir nicht schmeckt.

00:51:53: und was sage ich dann, wenn ich das nicht essen will?

00:51:55: und so weiter.

00:51:56: Und das entwickeln auch Leute oft.

00:51:59: Also ich habe das entwickelt bei den ganzen Umzügen von uns, als Form von Wahrscheinlich für Nachlässigung oder sowas, keine Ahnung.

00:52:06: Und in Australien war es dann irgendwie einfach so, ich habe dann so... Es gab dann halt irgendwie so Sachen zu essen.

00:52:11: Und ich hab dann immer gesagt, jetzt probier ich das mal.

00:52:13: Dann hat es irgendwie gut geschmeckt.

00:52:14: Dann probier ich das mal.

00:52:15: Ja, weil

00:52:15: ja auch niemand wusste, dass du der schwierige Esser bist.

00:52:17: Genau.

00:52:18: Und ich bin zurückgekommen nach fünf Wochen und hab alles gegessen.

00:52:22: Also ich hab quasi so jeden Tag dreimal Zeit und dreimal was Neues probiert.

00:52:27: Krass.

00:52:28: Und die Leute haben mich nicht wieder erkannt.

00:52:31: Ich war da, ich bin hingefahren, konnte irgendwie nur drei Sachen essen.

00:52:35: Bratkartoffeln.

00:52:36: Toast und Nudeln oder so.

00:52:38: Ich

00:52:40: bin zurückgekommen und habe alles gegessen.

00:52:42: Es war unglaublich.

00:52:43: Und dasselbe auch zum Beispiel.

00:52:45: Ich war in Deutschland irgendwie der kleine, picklige Nerd.

00:52:51: Bin dort hingegangen und war dann so.

00:52:53: Jetzt nicht der krasse, es war jetzt nicht so heiß, weil es ja voll der Frauenschwarm war, aber schon so ein bisschen.

00:52:58: Es war schon interessant, auf jeden Fall.

00:53:00: Man

00:53:00: ist halt exotisch.

00:53:01: Also so wie wir ja auch den Tasmanischen Teufel, dieses mega hässliche Tier, hier irgendwie abkoulten.

00:53:06: Obwohl, wenn man es sieht, denkt man sich, was ist denn das so?

00:53:10: Und ja, das hat mich schon extrem verändert.

00:53:14: Ja, ich glaube, es wäre für uns mega cool, mal nach Australien zu gehen.

00:53:19: Also ich fände es irgendwie cool, dass es einfach zusammen anzugucken, dann auch die Leute zu treffen von früher.

00:53:25: Aber ich bin mir auch zu einhundert Prozent sicher, dass es voll die Enttäuschung ist.

00:53:30: Dass man dann da so hingeht und sich so denkt, was das war, die High School nicht so cool fand.

00:53:37: Das passt ja irgendwie alles gar nicht zusammen.

00:53:39: Was auch total geholfen hat damals.

00:53:41: Und das muss ich wirklich mal im Dachboden meiner Mutter ausgraben.

00:53:45: Die Schuluniform.

00:53:47: Weil man denkt sich ja so, Uuh, Schuluniform, das ist ja irgendwie so ein bisschen sexy.

00:53:51: Was für eine mega hässliche Uniform ich dort anhatte.

00:53:55: So ein gelbes Polo-Shirt mit einer schwarzen Hose.

00:53:59: Und es galt sogar so überregional als die hässlichste Uniform.

00:54:02: Also wenn man gesagt hat, ich geh zur James Nash High School, haben alle gesagt, das ist die mit der hässlichen Uniform.

00:54:10: Mega hässlich.

00:54:11: Und ich glaub, das hilft einem halt irgendwie auch, wenn man sagt, mein Gesicht ist zwar nicht so pretty, aber so hässlich wie die Uniform ist es Gott sei Dank nicht.

00:54:19: Wir haben jetzt noch eine ganze Reihe von Themen.

00:54:20: zu denen ich noch gar nicht gekommen bin, weil wir jetzt noch so diesen unerwarteten Dieb-Dive in einigen Themen hatten.

00:54:26: Deshalb will ich das ganz schnell abhaken oder so einigermaßen zügig, weil wir schon fast am Ende der Folge sind.

00:54:35: In der letzten Folge hast du mich nach Vorsätzen für dieses Jahr gefragt und mir ist oft die Schnelle nicht eingefallen, dass ich natürlich auch wieder viel mehr mit dir machen will.

00:54:43: Also, Highlight.

00:54:48: Wo wir da zu den French Open gegangen sind.

00:54:51: Und zu Charlie XCX.

00:54:52: Genau.

00:54:53: Diese absolute irre Kombi, wo wir wahrscheinlich die einzigen Menschen auf dem Planeten waren, die an einem Tag beides erlebten.

00:54:59: Ja, das war super cool.

00:55:01: Ja, gerne.

00:55:01: Ich bin dabei.

00:55:02: Ich bin am Start.

00:55:03: Wo gehen wir hin?

00:55:04: Genau.

00:55:05: Ja, auf jeden Fall.

00:55:05: ja zu Wimbledon.

00:55:06: Ja, du hast mir cardgelt.

00:55:08: Ich wollte es ja jetzt nicht laut sagen.

00:55:11: Wir müssen dann noch so einen... Ich glaube, da muss man dann ganz weiße Klamotten haben, ne?

00:55:17: Du weißt das, du bist der Tennis.

00:55:18: Ich leg

00:55:18: dir einfach was raus und dann ziehst du es an.

00:55:21: Hast du mitbekommen, dass Chea, die wir letztens beim Barbewege sehen, am Deckschaper zu voll krass gedisst hat?

00:55:27: Ne,

00:55:27: was hat sie gemacht?

00:55:28: Hat sie einen Preis über wie... hat sie einen Preis verliehen und dann... Nur über sich geredet?

00:55:34: Oder was hat sie gemacht?

00:55:34: Nee,

00:55:35: sie hat gesagt, dass sie nicht versteht, was Christian Bell seine Frau in ihm sieht.

00:55:42: Ah, Christian Bell, die Rolle von Anna bei Frozen im englischen Original spricht.

00:55:48: Ja, gut, das wissen wir alle nicht.

00:55:50: Aber ich glaube, niemand sagt

00:55:52: das.

00:55:52: Also, ich fand das schon ziemlich direkt.

00:55:54: Was war der Auslöser?

00:55:56: Also, wieso redet sie überhaupt über Dex Shepard?

00:55:59: Ja, die war halt bei ihm zu Besuch im Podcast.

00:56:01: Wirklich?

00:56:01: Und dort war sie frech zu ihm.

00:56:03: Sie hat halt gesagt, sie würde sich wünschen, dass Küstenbäll was Besseres hat als er.

00:56:10: Alter, was?

00:56:11: Und ich meine, es ist speziell krass, weil die beiden halt zwei Kinder haben.

00:56:15: Ich finde, dann ist es normal richtig ... Weil dann ist ja eine Trennung noch mal mit deutlich mehr Hürden verbunden.

00:56:21: Ja, aber es ist irgendwie ein komischer Move.

00:56:24: Ich

00:56:24: fand es auch ein bisschen krass.

00:56:26: Ich

00:56:26: muss mir das noch mal in Gänze anschauen, aber ... Share?

00:56:29: What's going

00:56:31: on?

00:56:32: Ich wurde auch gefragt in den Kommentaren oder die Leute haben allgemein so in das Universum rausgefragt, aber ich denke schon, dass es auch mir galt.

00:56:41: Bisher auch Teil des Universums.

00:56:43: Wann die Folge mit Nina Chuba kommt?

00:56:45: Wir haben zwei oder drei Termine mit Nina Chuba gehabt und sie hat halt alle, also alle waren... im Zuge einer Tour.

00:56:52: Sie hatte einen Auftritt in der Region, in Hessen.

00:56:55: Und dann gesagt, komm doch am Tag davor oder am Tag danach zum Podcast.

00:56:58: Und auf Touren, gerade für Sängerinnen, ist halt die Stimme sehr, sehr wichtig.

00:57:03: Und sie war halt jedes Mal angeschlagen und musste dann kurzfristig absagen.

00:57:07: Und ich glaube, es war nicht irgendwie, weil sie keinen Bock hatte.

00:57:09: Also ich schätze Nina Tchuba so ein, dass sie, wenn sie sagt, dass sie kommt, dass sie dann eigentlich auch kommt und so.

00:57:16: Aber es ist auf jeden Fall auch so, dass ich, oder wir so ... Sie halt auch nicht nerven wollen.

00:57:21: und deswegen denken wir halt so, hey, wir haben irgendwie zwei oder drei Termine gemacht.

00:57:25: Also

00:57:25: Nina, unsere

00:57:26: Türen stehen offen.

00:57:28: Wir haben auch aspirin komplex hier.

00:57:30: Aber wenn du keinen Bock hast, dann komm nicht.

00:57:32: Ich hab in Zuge der Vorbereitung sehr gerne ihren Podcast gehört, den neuen.

00:57:37: Fand ich ganz cool.

00:57:38: Ich war ja auch schon vor drei Jahren mal auf dem Konzert.

00:57:41: Beim Summerjam fand ich auch super.

00:57:43: Wir sind natürlich Nina Tchuba.

00:57:44: Fans, also es ist nicht so, dass wir von morgens bis abends ihre Musik hören, aber so grundsätzlich finden wir die schon sehr

00:57:49: cool.

00:57:49: Du hast schon sehr viele Post davon.

00:57:50: Stell dir vor, du hättest so viele Post davon, die da zu machen.

00:57:53: Aber es ist halt so, wir wollen sie halt irgendwie nicht nerven, ne?

00:57:56: Und keine Ahnung, wir denken, wir werden ja schon irgendwann über den Weg laufen oder auch ihren Podcast Partner, aber...

00:58:03: Ja, also kommt zu

00:58:03: uns oder kommt

00:58:04: beide zu uns?

00:58:05: Die Leute würden das lieben?

00:58:06: Ja.

00:58:07: Auch gerne nur ihr Podcast-Partner.

00:58:10: Wie heißt der?

00:58:11: Bobbel oder so?

00:58:12: Ich möchte sagen, Momme.

00:58:14: Momme, stimmt, Momme heißt er.

00:58:16: Aber das klingt eigentlich auch wie so ein hessisches Füllwort.

00:58:23: Ich

00:58:23: war in Amerika und zwar nicht in New York und nicht in Boston, sondern in Wiesbaden.

00:58:28: Ich war in der Army Base und hab dir was mitgebracht.

00:58:31: Das will ich jetzt noch schnell probieren, weil ... Also, da dachte ich mir echt mal ganz kurz, sorry, Thomas, hast du gar keinen Respekt vor mir.

00:58:38: Ich hab gesagt, hast du eigentlich mal die Migos-Chips probiert?

00:58:41: Und du so, die Migos, meinst du nicht,

00:58:43: Mikro?

00:58:45: Also, ich werd ja wohl die Supermarktkette aus der Schweiz von dem Iconic Rap-Trio erscheinen

00:58:52: können.

00:58:53: War sie auch ein bisschen out of touches mittlerweile, als die Migos so vor ... Die Migos

00:58:57: gibt's überhaupt noch?

00:58:57: Also, ich sag's mal so

00:58:58: ... Nee, stimmt, einer von denen ist ja gestorben.

00:59:01: Was?

00:59:02: Ja.

00:59:02: Take Off ist gestorben.

00:59:05: Also die heißt die Take Off.

00:59:06: Offset ist der, der mit KDB.

00:59:07: Und

00:59:08: Quavo.

00:59:08: Quavo.

00:59:10: Offset ist nicht mehr mit KDB zusammen.

00:59:12: Quavo und Offset haben sich gestritten.

00:59:16: Man munkelt, weil sie beide mit ... wie heißt sie?

00:59:18: So whatee?

00:59:18: So whatee?

00:59:19: So whatee?

00:59:19: So whatee?

00:59:19: So whatee?

00:59:19: So whatee?

00:59:20: So whatee?

00:59:20: So whatee?

00:59:20: So whatee?

00:59:20: So whatee?

00:59:21: So whatee?

00:59:21: So whatee?

00:59:21: So whatee?

00:59:21: So whatee?

00:59:22: So whatee?

00:59:22: So whatee?

00:59:22: So whatee?

00:59:22: So whatee?

00:59:23: So whatee?

00:59:23: So whatee?

00:59:23: So

00:59:23: whatee?

00:59:23: So whatee?

00:59:24: So whatee?

00:59:24: So whatee?

00:59:24: So whatee?

00:59:24: So whatee?

00:59:25: So whatee?

00:59:25: So whatee?

00:59:25: So whatee?

00:59:25: So whatee?

00:59:26: So whatee?

00:59:26: So whatee?

00:59:26: So whatee?

00:59:27: So whatee?

00:59:27: So whatee?

00:59:27: So whatee?

00:59:27: So whatee?

00:59:28: So whatee?

00:59:28: So whatee?

00:59:28: So Take-off ist leider vor zwei Jahren, glaube ich, gestorben.

00:59:31: Vor zwei Jahren?

00:59:32: Das heißt, diese Chips, also die laufen

00:59:34: auch in... Ich glaube, er wurde sogar erschossen.

00:59:36: Die laufen in vier Wochen ab.

00:59:38: Das spricht alles extrem dafür, dass es die Migos nicht mehr gibt.

00:59:41: Ja,

00:59:41: der wurde in Houston erschossen.

00:59:42: Krass.

00:59:43: Oh nein.

00:59:43: Ja,

00:59:44: und der ist ja, glaube ich, der Cousin von Quavo.

00:59:48: Also das ist ja jetzt wirklich ein Spin, den ich gar nicht hervorrufen wollte.

00:59:52: Ich wollte dir eigentlich nur einen netten Snack mitbringen.

00:59:54: Und ich fand es dann ein bisschen... bisschen bestürzend, dass ich über die Migos geredet habe und du mich für so weltfremd hältst, dass du

01:00:03: dachtest, es wäre eine Supermarkt-Gitze.

01:00:05: Nein, das war einfach nur Hazel.

01:00:05: Wir sind kurz auf dem Flur über den Weg gelaufen.

01:00:09: Du hast irgendwas gesagt, ich habe irgendwas geantwortet.

01:00:11: Beide waren, glaube ich, geistig, nicht ganz auf der Höhe.

01:00:13: Das klingt sehr nach

01:00:14: mir.

01:00:15: Bitte nicht überbewerten.

01:00:16: Okay,

01:00:16: sehr gut.

01:00:16: Aber

01:00:19: auf

01:00:19: jeden Fall war ich in einem amerikanischen Supermarkt in der oder auf der, ich weiß es nicht, Army Base in Wiesbaden, weil deine Schwester da einen Bekannten hat, von euch, einem Familienbekannten, der bis im Juli da noch dient.

01:00:32: Und dann hat sie gesagt, wenn wir bei euch in Hessen sind, dann gehen wir doch dahin.

01:00:35: Ich habe gesagt, klar, ich liebe Amerika, ich bin Amerikanerin.

01:00:39: Und am liebsten mag ich Amerika, wenn's in Deutschland stattfindet und ich nicht dorthin reisen muss.

01:00:44: Habe ich meinen US-amerikanischen Perso mitgenommen, der da nicht akzeptiert wird.

01:00:49: War ich ein bisschen beleidigt, musste ich den Deutschen passen zeigen.

01:00:52: Und jetzt habe ich dir diese Legos Rapsnecks mitgebracht.

01:00:57: Die wahnsinnig schrecklich riechen.

01:00:59: Sauerkreem with a dab of ranch.

01:01:01: Ja,

01:01:02: du weißt ja eh, dass ich Sauerkreem nicht mag.

01:01:04: Sag's

01:01:04: dir mal, bad breath in a bag, aber... Komm, die laufen in vier Wochen ab.

01:01:09: Jetzt müssen wir die essen.

01:01:11: Wie sind die?

01:01:11: Boah.

01:01:12: Wie heißt dieser eine Song von den Migros?

01:01:14: Wir haben die doch mal live gesehen.

01:01:16: Wie der eine Song?

01:01:17: Baird & Mouji.

01:01:18: Ja, Baird & Mouji.

01:01:20: Du weißt doch genau, die sind nicht schlecht.

01:01:22: Ja, wenn man das mag, aber ich mag es halt nicht.

01:01:26: Contains, a bio-engineered food ingredient.

01:01:30: Na ja, also die werden nicht mehr hergestellt, laufen bald ab.

01:01:33: Das heißt, noch eine Packung kriegst du nicht von mir.

01:01:36: Aber ich will unbedingt mal in der Army-Base einen Comedyauftritt machen.

01:01:41: Häsel war jetzt eine Zeit lang ein bisschen angeschlagen.

01:01:43: Wir haben einen Film nach dem anderen geglotzt, wir haben noch gesehen.

01:01:46: Das ist so geil, das ist so ein Hack.

01:01:48: Sorry, bevor du jetzt über die Filme sprichst.

01:01:51: Einfach warten, bis der Kindergarten losgeht und dann noch drei Tage Elternferien machen.

01:01:57: Es war einfach...

01:01:58: Ne, ich will nur ganz kurz sagen, was wir gesehen haben.

01:02:00: Wake Up Dead Man haben wir gesehen.

01:02:01: Super Film.

01:02:02: Hab ich zum zweiten Mal schon geschaut.

01:02:04: Geht um Priester und der beichtet auch oder muss die Beichte abnehmen.

01:02:09: Und da möchte ich noch ganz kurz sagen zu dem Therapiebuch über Depression und Laufen, was ich lese und fast fertig bin.

01:02:16: Da kommt ein sehr, sehr guter Punkten zur Therapie.

01:02:20: besser funktioniert, wenn man sich in den ersten Minuten nicht in die Augen schaut.

01:02:24: Wenn man zum Beispiel nebeneinander läuft, spaziert oder rennt, gibt es mittlerweile viele Praxen, die das machen, dass man sagt, ja, wir gehen zusammen spazieren oder wir gehen zusammen laufen und reden dann.

01:02:37: Und das ist auch mit ein Grund, warum das im Beichtstuhl so gut funktioniert, weil man sich nicht in die Augen guckt, weil Augenkontakt ein Riesenhammer ist.

01:02:45: Wegen der Distanz

01:02:46: oder so.

01:02:46: Ja,

01:02:47: krass.

01:02:48: Das wäre noch eine Frage.

01:02:49: Glaubst du, dass es gibt auch diese DJ-Sets, ich glaube Boiler Room heißt das, wo quasi DJs was spielen und sind umgeben von so ganz vielen Leuten.

01:02:58: Glaubst du sowas könnte auch funktionieren mit Stand-up Comedy, weil?

01:03:01: ich glaube nämlich eher nicht, weil da auch diese Distanz halt wichtig

01:03:04: ist.

01:03:04: Ja, nee, das würde nicht funktionieren.

01:03:06: Man sagt ja auch immer Drama ist ein Close-up und Stand-up Comedy ist eine amerikanische, also nicht amerikanisch, aber weiter weg.

01:03:14: Also dieses Close-up-Shot und Wide-Angle-Shot ist ganz wichtig bei Comedy und Ernstensachen.

01:03:20: Ja, das stimmt.

01:03:20: Ja, nee, das würde nicht funktionieren.

01:03:21: Weil ich glaube, du willst auch dann, du willst gar nicht so sehr Teil davon sein.

01:03:27: Du willst einfach nur das Gefühl haben, mit auf der Bühne zu sein.

01:03:31: Aber körperlich willst du weit weg sein.

01:03:34: Ja.

01:03:34: Aber gute Frage.

01:03:35: Man könnte es ja mal probieren und dann einen Raw-Crepierer nach dem anderen kassieren.

01:03:40: Wir haben noch einen Horrorfilm aus Sicht eines Hundes, Good Boy.

01:03:45: Boah, Good Boy war ein

01:03:47: Bad Film.

01:03:48: Ja, war leider nicht so geil.

01:03:49: Und Predator Badlands haben wir noch geschaut.

01:03:52: Der war ziemlich nice.

01:03:53: Ich mein, das Einzige Positiva in diesem Horrorfilm aus der Sicht eines Hundes war, dass er nur siebzig Minuten gedauert hat.

01:03:58: Das Schlechte war aber, dass sich diese siebzig Minuten wie Vierneinhalb Schunder angefühlt haben.

01:04:02: Also meine

01:04:03: Fresse.

01:04:05: Was sind das?

01:04:05: Vierneinzig Minuten?

01:04:08: Nee, also Horror.

01:04:11: So haben wir das Genre Horror natürlich nicht gemeint, als wir es gesucht haben.

01:04:15: Wake Up Deadman, richtig geiler Film.

01:04:16: Ich finde ja eh diese ... Diese Who Done It Sachen, das ist einfach super.

01:04:20: Ich liebe ja Heistfilms und Who Done It.

01:04:24: Ah, wirklich?

01:04:24: Ja,

01:04:25: ich weiß gar nicht warum, aber es ist irgendwie...

01:04:27: Vielleicht ganz klar.

01:04:28: Anfang und Ende einfach.

01:04:29: Genau,

01:04:29: einfach.

01:04:30: jetzt wird's geguckt und nachher ist es vorbei.

01:04:32: Auch

01:04:32: so einfach ein Thema.

01:04:34: Genau.

01:04:34: Eine Person ist gestorben und wir müssen nicht rausfinden, wer es war.

01:04:37: Hey, was ist eigentlich mit diesen Lufre?

01:04:41: Räubern?

01:04:42: wurden die jetzt gefasst?

01:04:43: Ich glaub, die wurden gefasst.

01:04:44: Zumindest in einem großen Teil.

01:04:45: Aber es gibt jetzt ja einen neuen Raub.

01:04:47: Es gibt doch diesen Goldraub in Boah.

01:04:52: Es gibt auf jeden Fall einen Ölraub in Venezuela, aber das ist ja eine komplexere Geschichte.

01:04:59: Ein Goldraub, dass es sowas noch gibt, irgendwie stimmt mich das positiv.

01:05:03: Ich weiß nicht, ich weiß, wir haben vorher auch gesagt, früher war nicht alles besser, aber ich finde so die Krimis, die waren früher interessant.

01:05:10: Also seit es Handys gibt, ist es einfach nicht mehr so... cool, so kriminalfällig

01:05:16: zu folgen.

01:05:16: Wo war das genau?

01:05:17: Warte, ich hab's bestimmt schon alle gesehen.

01:05:19: In Gelsenkirchen in der Sparkasse.

01:05:21: Hast du nicht gesehen, dass Leute so über mehrere Jahre so einen Tunnel gegraben

01:05:25: haben und

01:05:26: eine ganze Sparkasse leer geräumt haben?

01:05:28: Wieso wird mir denn nur so, wie mache ich dieses perfekte Bouillon?

01:05:33: Weil

01:05:33: du danach suchst, keine Ahnung.

01:05:36: Ja, dann muss ich halt mehr nach Gold raubsuchen.

01:05:38: Ähm ... Und beim Lufre, ich schaue noch ganz kurz, also eine Person haben es auf jeden Fall gefasst.

01:05:45: Aber ich glaube, ich weiß nicht, ob sie... Ja, alle vier Hauptverdächtigen wurden festgenommen.

01:05:55: Die Beute ist aber weiterhin verschwunden.

01:05:58: Tja,

01:05:59: gut angenehm.

01:06:00: Also wenn ihr mich dann nächste Woche mit einem wunderschönen Diadem

01:06:05: seht...

01:06:07: ist glaube ich so.

01:06:08: das letzte was ich anziehen würde wäre so ein Diadem von Eugenie von Bonaparte.

01:06:14: Ja Thomas jetzt geht es dann bald wieder los.

01:06:17: Die Woche startet wieder mit Arbeit und bald geht auch die Tour weiter.

01:06:22: Ihr könnt mich noch sehen bei den letzten Tourterminen von immer noch Wachund.

01:06:26: Ab April gibt's dann das neue Programm Good Evening Europe.

01:06:30: Schaut gerne auf der Webseite vorbei www.haselbrugger.com und da könnt ihr auch eure Postleitzahl eingeben und dann gucken, weil ich bei euch in der Nähe bin.

01:06:40: Ganz wichtig, dass ihr Karten kauft, wenn ihr in Stockholm seid für Hazels Show dort.

01:06:44: Weil da gibt's noch wenige Restkarten.

01:06:48: Also

01:06:48: lass uns ehrlich sagen, sie ist sehr

01:06:50: miesverkauft.

01:06:51: Bis jetzt.

01:06:52: Und da machen wir halt eben im März eine Aufzeichnung.

01:06:55: Das wäre schon nicht schlecht, wenn Hazel dann nicht nur vor einer Person spielen würde.

01:06:59: Außer die Person ist ultra sexy und mega groß und klatscht so laut wie fünfhundert.

01:07:05: Macht's gut, Leute.

01:07:06: Kommt gut in die Woche.

01:07:07: Wahrscheinlich auch erste Arbeitswoche.

01:07:09: Ciao zusammen!

01:07:10: Macht's gut!

01:07:11: Tschüss!

01:07:11: Wiedelogen!

01:07:14: Das Häselzomer ist der

01:07:17: Erlebnis.

01:07:18: Wird Ihnen präsentiert von Häselbrokern.

01:07:22: Zomerspizza

01:07:25: Produktion Viel Spaß GmbH.

01:07:29: Ausführende Produktion Zomerspizza Sound Benjamin Grimm-Eisen Intro.

01:07:39: Wir

01:07:56: bedanken uns fürs Hören, Kommentieren,

01:07:59: teilen,

01:08:00: weitempfehlen und eine Bewertung.

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